Sweet Spot

Lily: „I’m still in that sweet spot where the chestal area knows I’m pregnant, but hasn’t told the downstairs neighbors.“ (HIMYM)

Ja, kann ich so bestätigen. Meine Oberweite hat es definitiv schon mitbekommen. Nervt zwar manchmal ein bisschen, weil es hier und da zwackt, aber sieht schon schick aus 🙂

Tag 2

Der Papa weiß jetzt auch Bescheid 🙂

Es war ein ziemlicher Schock für ihn, was ich jetzt nicht erwartet hätte. Gut, ich konnte mich ja schon ein paar Tage auf den Gedanken einstellen und hatte mir ja wesentlich mehr nen Kopp gemacht als er, aber trotzdem erstaunte mich seine Reaktion.

Er hat sich dann aber ganz gut gefangen und fing schon an zu planen. Ob denn das Kinderzimmer reichen würde. Zweite Kinder wären ja immer schwieriger. Sternzeichen Wassermann, ob das gut geht. Und das es ein Mädchen wird. Am Ende hatte ich alle Hände voll zu tun, um ihn wieder zu bremsen. Aber lieber so eine euphorische Reaktion als Panik oder Desinteresse.

Nächste Woche geht’s zum Doc, erste Bluttest stehen an. Ob ich da schon mein Muttiheft mitnehmen soll?

Ungläubiges Staunen

Ich bin schwanger.

Ja, sowas passiert und ja, ich weiß auch, wie. Dennoch fühlt es sich immer noch so fremd und unwirklich an. So unwirklich, dass ich insgesamt 3 Tests gemacht habe. Zu oft habe ich in den letzten Monaten bereits gedacht, ich wäre schwanger, nur, um dann kurze Zeit später von meinem Körper eines besseren belehrt zu werden. Jedes Mal dieses Hoffen und Bangen. Jedes Mal diese riesige Enttäuschung, wenn es doch wieder nicht geklappt hat.

Dabei sollte ich doch dankbar sein, denn immerhin habe ich bereits einen aufgeweckten 4-jährigen Jungen. Aber trotzdem will ich noch ein Kind. Ich bin als Einzelkind aufgewachsen und habe mir immer Geschwister gewünscht, immer neidisch zu Klassenkameraden geschaut, die Brüder oder Schwestern hatten.

Und jetzt hat es also geklappt?! So wirklich? Natürlich werde ich das noch ärztlich verifizieren lassen, aber 3 Tests sind auch mal eine Ansage. Jetzt muss nur noch mein Körper nachziehen, denn im Moment fühl ich mich so gar nicht schwanger, außer, dass ich 24 Stunden am Tag schlafen könnte. Vermutlich wird es auch nicht mehr werden bis zum 4. Monat, wenn dann so langsam der Bauch kommt. Hab beim ersten Mal schon keine Übelkeit gehabt, mir ging es blendend und streckenweise dachte ich, ich bin gar nicht mehr schwanger.

Und weil beim ersten Mal alles so aufregend und neu und ganz viel Unsicherheit dabei war, schreibe ich diesmal einen Blog als Begleitung. Um die Momente des Werdens einzufangen, meine Sorgen und Hoffnungen festzuhalten und um meinem kleinen Krümel etwas zu geben, was nur für ihn ist, was es nicht teilen muss und was ich nicht schon mit dem Großen erlebt habe.

Auf die nächsten spannenden 9 Monate – und alles, was danach kommt 🙂