Nachbarschaftshilfe

Als zwei voll Berufstätige mit kleinem Kind sind wir immer wieder dankbar für die Möglichkeit des Online-Shoppens. Um die Belastung für unsere Nachbarn so gering wie möglich zu halten, versuchen wir, die Bestellungen so abzuschicken, dass die Pakete am Sonnabend geliefert werden, wenn wir höchstwahrscheinlich zu Hause sind.

Das klingt theoretisch gut, klappt aber praktisch nicht zu 100%. Und so passiert es immer wieder mal, dass Pakete bei den Nachbarn landen. Und bevor jetzt der falsche Eindruck entsteht, ich rede hier von einem, maximal 2 Paketen pro Monat. Im Normalfall verteilt sich die Nachbarschaftshilfe ganz gut, auch, weil wir zwei Studenten-WGs und zwei Familien mit Kleinkindern im Haus haben.

Nur eine dieser Familien zeigt sich immer recht mürrisch, wenn mal wieder ein Paket bei ihnen landet. Dabei achte ich beim Abholen immer darauf, dass es nicht gerade zur Mittagsschlafenszeit oder abends ist, wenn deren Kinder gerade im Bett liegen. Nur vermutlich nimmt der Paketbote nicht so viel Rücksicht und wir müssen das dann ausbaden.
Den Vogel abgeschossen haben sie allerdings an diesem Wochenende.

Mein fast neues Handy hatte leider spontan eine Fehlfunktion entwickelt, weswegen ich es zur Reparatur einschicken musste. Bei Reparaturen lässt sich leider nie vorhersagen, wie lange die dauern, und so wurde das Paket denn auch just am Freitag wieder bei uns im Haus abgegeben. Bei besagter mürrischer Familie. Die keine zwei Stunden später in den Urlaub gefahren ist. Auf unbestimmte Zeit.

Da liegt also mein armes kleines Handy keine 10 Meter von mir entfernt und ich komme nicht ran 😦
Dann doch bitte nicht helfen, ich hole mir meine Pakete lieber bei der Post ab.

2 Kommentare zu “Nachbarschaftshilfe

  1. Engelchen sagt:

    Das ist ja doof :-/
    Sowas gibts aber wohl auch nur in Deutschland, in der Schweiz dürfen Nachbarn gar nicht Pakete annehmen. Zum Glück macht das unsere liebe Nachbarin von gegenüber manchmal trotzdem. Der Postbote stellt das Paket nämlich gerne mal vor die Tür. Kein Wunder, sind schon 2 Pakete verschwunden, die ich dann trotzdem bezahlen musste…

    Warum nehmen deine Nachbarn so ein Paket überhaupt an? Müssen sie das oder ist das freiwillig? Und wenn es freiwillig ist, warum machen sie es und beschweren sich dann?

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    • xayriel sagt:

      Ist auf jeden Fall freiwillig. Meine Eltern bspw. verweigern die Annahme fremder Pakete kategorisch wegen Schichtdienst, weil sie sonst aller Nase lang ausm Bett geklingelt werden. Und wenn Pakete nicht angenommen werden, dann gehen sie je nach Paketdienst zur nächsten Poststelle und können dort abgeholt werden oder man darf einen neuen Zustelltermin vereinbaren.

      Aber warum Menschen so handeln wie sie es tun, ist immer wieder ein neues Rätsel 🙂

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