Schreckmomente

Meine Güte, was für ein Morgen.

Ich wache auf und bin noch völlig verschlafen und orientierungslos. Draußen ist es schon hell. So langsam finde ich mich im hier und jetzt zurecht. Ich stehe auf und gehe aufs Klo. Beim obligatorischen Blick aufs Klopapier wird mir erstmal schlecht. Ein dicker, dunkelroter Streifen.

Nee, ist jetzt nicht wahr, oder? Nicht schon wieder. Den Mist hatten wir doch erst und ich war mir so sicher, dass es diesmal klappen und bleiben würde. Also fix angezogen und ab zum Arzt. Der war natürlich auch entsetzt und wollte sofort wieder nachschauen und ausschaben. Während ich noch protestiere, ob es nicht nur so eine kleine Blutung sei und mir das alles gerade viel zu schnell geht –

Wache ich auf!

Puh, nur ein beschissener Alptraum. Normal träumen kann ich einfach nicht. Also mal tief durchpusten. Wenigstens bin ich hellwach. Ich guck an mir runter und sehe schon das Malheur auf dem Laken. Es war doch nicht nur ein Alptraum, ich hab leider die Realität in den Traum geschleppt. Ich mag echt nimmer. Ich hatte mich so drauf gefreut und jetzt soll es doch wieder vorbei sein?

Aber nützt ja nix. Aufstehen, Anziehen, bei den Socken verheddern und lang hinschlagen. Und kurz bevor ich auf den Boden knalle –

Wache ich auf!

Diesmal aber in echt. Kniff in den Arm: Realitätscheck bestanden. Nach unten gucken: alles schick, wirklich nur ein böser Traum in einem bösen Traum.

Falls sich irgendjemand fragt, woher die Idee für Inception kam: vermutlich aus genau solch einem Traum.

Guten Morgen!

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