3. Vorsorgeuntersuchung

Heute stand die nächste Vorsorgeuntersuchung an, und ich kam auch fast pünktlich dran.

Blutdruck gerade so über kritisch bei 70/100, Eisenwerte jenseits von gut und böse und ich lager so langsam Wasser in meinen Beinen ein, zumindest sind meine Knöchel nicht mehr rehgleich schlank. Als ich dann noch von Kreislaufproblemen und heftigen Schmerzen im unteren Rücken durch das lange Sitzen im Büro berichtete, reichte das meine Ärztin, um mir ein Beschäftigungsverbot anzubieten.

Klar wäre so komplett raus bei voller Bezahlung schon was Feines, aber das konnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren. Während meiner 4-wöchigen Abwesenheit hatten die Kollegen doch ganz ordentliche Probleme mit dem Buchungssystem und das alles zusätzlich zu ihren eh herausfordernden normalen Aufgaben. Mich jetzt schon wieder verabschieden, ohne das eine Vertretung für mich gefunden und ordentlich eingearbeitet ist, hab ich nicht übers Herz gebracht.

Ich vereinbarte also ein Teilzeitbeschäftigungsverbot von 4 Stunden pro Tag ab Montag. Damit sollte allen geholfen sein. Falls sich aber die Werte weiter verschlechtern, ist mir mein schlechtes Gewissen auch irgendwann egal, dann geht das Kind einfach vor.

Die Schwester hat dann noch mit ihrem Uralt-Ultraschallgerät ein wenig nach dem Kind geguckt, welches heute wesentlich agiler war. Es ist weiter ordentlich gewachsen und hüpfte diesmal fleißig durch meinen Bauch. Die Schwester ist der festen Überzeugung, dass ich zum jetzigen Zeitpunkt keinesfalls schon Kindsbewegungen spüren könnte und es alles nur Darmbewegungen wären. Ich sehe das ein wenig anders, denn wenn es 5 oder 6 mal im Unterbauch an der selben Stelle „klopft“, sind das für mich keine Darmbewegungen. Ich hab mir allerdings die Diskussion gespart.

Beim Schallen traf sie allerdings eine Stelle, die mich vor Schmerzen zusammenzucken ließ. Die Stelle war mir heute früh im Bett schon aufgefallen, da tippte ich nur ganz leicht drauf und schon schoss der Schmerz von der Bauchmitte auf die rechte Seite runter. Die Schwester meinte, es könnte evtl. von einer Blasenentzündung herrühren und machte gleich eine entsprechende Urinuntersuchung. Zum Glück negativ, weswegen sie dann eine Muskelentzündung oder sowas in der Art vermutete. Ich werde das die nächsten Tage weiter beobachten.

Und das war dann auch schon wieder die Untersuchung. In 4 Wochen habe ich die Feindiagnostik und dann gibt es hoffentlich endlich ein neues Ultraschallbild für mich zum mit nach Hause nehmen. Das letzte stammt noch aus der 8. Woche.

Junge, wie die Zeit vergeht 🙂

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