Nikolausige Bescherung

Nachdem wir gestern fleißig alle *hust* unsere Schuhe geputzt haben, war dann der alte Mann recht gnädig, und hat jedem Kind was Süßes in die Schuhe gesteckt. Und kaum war es draußen ein wenig hell geworden, kam auch schon der Kleene an und wollte jetztsofortambestengleich raus und schauen, ob der Nikolaus auch wirklich an ihn gedacht hat. Also quälte sich mein Mann ausm Bett und gemeinsam schauten die beiden nach.

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Scheint, als wenn sich das Putzen gelohnt hat 🙂

Am Besten allerdings war der Kurze, der seine Stiefel in sein Zimmer schleppte und dann auspackte und jedes einzelne Teil groß feierte: oh, ein Drache; ein Vanillebonbon; Smarties jaaaa; ein Vanillebonbon; noch ein Vanillebonbon; ein Überraschungsei; ein Piratenmagnet, klasse; ein Erdbeerbonbon; ein Vanillebonbon; noch ein Piratenmagnet; und noch ein Vanillebonbon; …

Ich fand das so unglaublich süß. Als ich mir dann seine Schätze anschauen durfte, schnappte ich mir einen Magneten und schaute, wo in seinem Zimmer man ihn dranpappen könnte. Aber Kind wusste es natürlich viel besser, nahm mir den Magneten wieder weg, nahm den zweiten dazu und sagte: da, die kleben aneinander! Kindliche Logik ist so herrlich einfach 😀

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Und dann war ja noch der Drache, den wir recht preiswert im Tower of London eingesackt hatten. Schon beim Einkaufen meinte ich, dass das Drachenfeuer doch recht wacklig da im Mund rumhängt und vermutlich nicht lange mit dem Drachen verbunden sein wird. Und was sagt der Große bei eingehender Drachenbetrachtung? „Papa, Papa, schau mal, ich kann das Feuer bewegen.“

Ich nehme noch Wetten entgegen, wie lange die Feuerzunge am Drachen bleibt. Aber so ein bissl Schwund ist ja immer.

Apropos Schwund: So wirklich wach war Daddy heute morgen echt nicht. Er hat zwar alle Süßigkeiten aus den Kinderstiefeln auf einen Weihnachtsteller gepackt, damit die Schuhe nicht mit Füllung im Flur stehen und dem Forschungsdrang der Katzen anheim fallen, aber er hat vergessen, den Teller in eine katzensichere Zone zu bringen, sondern ließ sie im Kinderzimmer, dessen Tür von unserer Jeannie geöffnet werden kann. Und bis ich aufgestanden bin, hatten die Katzen in Ruhe erkundet, ob die Schokolade gut schmeckt und welche Leckereien denn auch durch Katzenpfoten ausgepackt werden könnten. Aber wie gesagt, ein bissl Schwund ist immer 😉

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