Na dann, frohe Weihnachten

Für uns hat Weihnachten noch gar nicht richtig angefangen, da hab ich schon keinen Bock mehr drauf 😦

Traditionell feiern wir das Fest bei meinen Eltern, aus diesen und jenen Gründen, und dieses Jahr kann das Feiern aus organisatorischen Gründen erst am 25. stattfinden. Doch begab es sich zu der Zeit, dass wir gestern beim Baden des Kleenen feststellen mussten, dass dieser aus dem Kindergarten ein extra Geschenk in Form von Läusen mitgebracht hatte.

Wir beschlossen also, heute auf dem Weg zu den Großeltern bei einer Apotheke vorbei zu fahren, dort ein Mittelchen dagegen zu holen und dieses dann im großelterlichen Badezimmer auf dem Kinderkopf anzuwenden. Dooferweise begab es sich zur selben Zeit, dass unser Internetanschluß die Zusammenarbeit verweigerte.

Wir teilten beides den Großeltern mit, womit das Unglück seinen Lauf nahm. In der Annahme, dass wir nun gänzlich von der digitalen Welt abgeschottet sind, fühlten sie sich berufen, selber nach einer Lösung der Lausproblematik zu suchen. Und wenn meine Eltern etwas suchen, dann landen sie mit traumwandlerischer Sicherheit auf den eher dubiosen Seiten.

Also bekamen wir heute morgen einen Anruf, dass wir unseren ursprünglichen Plan vergessen, sofort in die Apotheke fahren und dort die Medizin holen und uns allen den Kopf waschen sollten, bevor wir auch nur überhaupt daran dächten, bei ihnen aufzuschlagen, denn meine Ma hatte keine Lust, sämtliche Klamotten, Kissen, Möbel etc. zu desinfizieren.
Also Panik bis zum Abwinken.

Ich war natürlich wenig begeistert, weniger von dem Vorschlag selbst, als mehr von der Art, wie er rüber gebracht wurde. Ich ahne jetzt, dass die sich die ganze Nacht nen Kopp drum gemacht haben und dass meine Ma sich schon sieht, wie sie zusätzlich zu dem schon vorhandenen Stress noch die ganze Wohnung keimfrei kriegt. Da lauert doch schon der Nervenzusammenbruch am Horizont. Und meine zugegeben grummelige Reaktion am Telefon wird ihr übriges dazu beigetragen haben.

Der Rahmen für gemütliche Feiertage ist also gesetzt, jetzt muss ich nur noch abwarten, ob es wieder zu einem Eklat wie letztes Jahr kommt oder ob es beim allgemeinen Zähne knirschen bleibt.

Eine entspannte Suche bei Wikipedia hätte uns da einiges an Ärger erspart.

2 Kommentare zu “Na dann, frohe Weihnachten

  1. Mama-I sagt:

    Ohje, ausgerechnte zu Weihnachten ist das aber ein doofes Geschenk aus dem Kindergarten. Gute Besserung & ich hoffe es verläuft alles nicht zu angespannt!

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    • xayriel sagt:

      Dankeschön. Im Moment geht’s, wir sitzen hier mit total verklebten Haaren, aber es scheint zu helfen. Und morgen früh dürfen wir den Schmodder endlich wieder auswaschen, yay!

      Und es war tatsächlich so, die haben sich völlig uschig gemacht von wegen alles sauber machen, aber dann haben sie doch die entsprechende Wiki-Seite gefunden und sich wieder beruhigt, puhh.

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