O2 legt nach – Teil 2

Neuer Tag, neues Glück, neuer Versuch bei O2.

Wieder angerufen, wieder direkt mit der Rechnungsabteilung verbunden worden, wieder mein Sprüchlein aufgesagt. Ergebnis: Der Betrag konnte nicht abgebucht werden, da kein gültiges SEPA-Mandat vorliegt. Wie jetzt?

O2 ist ja bei Weitem nicht die einzige Firma, die regelmäßig Geld von mir haben will und bei allen anderen Firmen reichte meine bisherige Einzugsermächtigung aus, da musste nichts erneuert werden.
Ich erinnerte mich dunkel, dass ich mehrmals Emails von O2 bekommen hatte, in denen ich aufgefordert wurde, denen ein SEPA-Mandat auszufüllen und zuzuschicken. Da mir das ein wenig seltsam vorkam, weil sie eben die einzigen mit diesem Wunsch sind, rief ich damals bei der Hotline an und fragte nach, ob die Daten denn wirklich gebraucht würden. Mir wurde mitgeteilt, dass O2 alle benötigten Daten von mir hätte, ich das Formular NICHT auszufüllen bräuchte und die Emails ignorieren sollte. Nach dem Anruf kamen auch keine weiteren Mails mehr, so dass für mich die Sache damit erledigt war.

Aber nicht so für O2, denn nur weil jemand was bei der Hotline sagt, heißt das noch lange nicht, dass das auch stimmt.

Die Dame von der Rechnungsabteilung klärte mich auf, dass ich ja im Dezember respektive Januar neue Verträge abgeschlossen hätte und für diese neuen Verträge es zwingend erforderlich sei, ein neues SEPA-Mandat zu hinterlegen. Als ich sie darauf hinwies, dass das keine neuen Verträge sind, sondern nur Vertragsverlängerungen, dass ich seit 2000 Kunde bei O2 bin und ich es wüsste, wenn ich tatsächlich einen neuen Vertrag abgeschlossen hätte, redete sie sich heraus. Nein, das wären neue Verträge, und für die braucht es eben auch ein neues Mandat.

Und dann kam mein Lieblingssatz: Ich könnte doch den offenen Betrag in einem O2-Shop bezahlen und da auch gleich das erforderliche Mandat unterschreiben.

Ich erklärte ihr, dass ich mit Sicherheit nicht in einen Shop rennen würde und ob sie mir denn nicht das blöde Formular zuschicken könne. Ja, das würde sie machen, ich bekäme die nächsten Tage Post.
Ich fragte dann noch zweimal nach, ob denn mit dem erteilten Mandat auch automatisch wieder auf Lastschrift umgestellt würde, was die Dame nachdrücklich bejahte.

Aus reinem Interesse fragte ich zuletzt, warum denn der ganze Prozess nicht schon mit der Januarrechnung angelaufen ist, brauchte mehrere Anläufe, bis die Dame mir folgen konnte und am Ende meinte sie, dass es wohl daran liegt, dass der offene Betrag zu gering wäre für den Mahnprozess. Ahja.

Ich darf also den offenen Betrag jetzt per Hand überweisen, warte auf das Formular, welches ich dann ausgefüllt zurückschicken darf und bin gespannt, ob danach die Umstellung auf Lastschrift tatsächlich so problemlos wie angekündigt klappt.

Bei O2 rechne ich mittlerweile mit allem, nur irgendwie nicht mit positiven Wendungen.

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