Shoop Shoop

Das war er also, der 5-Wochen-Schub.

An sich geb ich nicht viel auf Schübe oder Phasen, weil man letztendlich nicht viel dagegen machen kann, außer sie so nehmen, wie sie gerade kommen.

Dementsprechend wurde das Kind gestern den ganzen Tag getragen und gefühlt aller 5 Minuten gestillt. Nützt ja alles nix.

Was mich erstaunte war meine Gelassenheit. Ich kann mich noch erinnern, wie ich beim Großen an solchen Tagen gelitten habe. Wie ich jeden einzelnen Nervenstrang separat zerfasern spüren konnte. Wie ich am Ende des Tages auf dem Zahnfleisch gekrochen bin. Wie ich einmal, als es gar nicht anders ging, ans andere Ende der Wohnung gegangen, mit der flachen Hand voller Wucht gegen die Wand und mir halb die Seele aus dem Leib geschrieen habe.

Die vergangenen beiden Tage hingegen tanzte ich mit dem Kind im Tragetuch durch die Wohnung, erzählte ihm Geschichten oder ertrug stoisch sein Weinen im Tragetuch, während ich beruhigend seinen Rücken streichelte. Kein Verkrampfen, kein Angenervt sein. Vielleicht ist das die Gelassenheit des Alters 😉

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