Manchmal

wünschte ich mir ein klitzekleinwenig mehr Anerkennung für das, was ich so tue.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass jeder denkt, ich bin den ganzen Tag zuhause und müsste doch massig Zeit haben, am besten noch schön Chips futternd auf dem Sofa lümmelnd.

Mag sein, dass sich gerade der Vorurlaubsstress so richtig bei mir bemerkbar macht, trotzdem bin ich aktuell herb enttäuscht und kurz davor, aufzugeben. Mag jetzt dramatisch klingen, ist aber wohl nur eine kleine Sache, die mir an sich viel Spaß bereitete, der sich nun verflüchtigt hat.

Ich habe mit Freunden eine kleine Fussballtipprunde. Meist bin ich da sehr erfolgreich Letzter und schau den anderem beim Kampf um den Titel Popcorn futternd aus der Ferne zu. Diese Saison allerdings hab ich einen recht guten Start hingelegt und es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen aller Beteiligter.

Bis heute. Heute standen wieder Spiele an und wir wurden auch dran erinnert, doch war ich einfach viel zu beschäftigt mit Sachen zusammen suchen, Taschen packen, Verpflegung für die Fahrt organisieren, die morgige Familienfeier, an der wir zwar nur teilnehmen, die aber trotzdem 150 km entfernt stattfindet, nicht aus den Augen zu verlieren, die Katzensitter einzuweisen, meine Familie zu verköstigen, die Kleene zu bespaßen und generell alle Bälle in der Luft zu halten, um noch an diese Spiele bzw. die Tipps zu denken. Erst als der Große im Bett, der ganz Große satt und die Kleene dankenswerter zwischendurch einfach mal so eingeschlafen ist, hatte ich wieder Zeit, mich an den Rechner zu setzen und da fiel mir die Geschichte sofort siedendheiß wieder ein.

Ich fragte den Spielleiter, ob ich die Tipps noch abgeben darf, ich hätte auch nicht gelunscht, er nannte mir die Ansetzungen, ich tippte einfach ins Blaue und stellte danach erfreut fest, dass ich ganz gut getippt hatte. Bis mir der Spielleiter mitteilte, dass er die Tipps nicht mehr nachtragen würde, es wären ja alle Spiele schon zu Ende gewesen.
Warum sagt er dann erst ja?

Ich erklärte ihm die Situation, er erwiderte, dass er nicht weiß, wie er das den anderen Teilnehmern gegenüber rechtfertigen soll. Reicht meine Begründung (siehe oben) nicht als Erklärung aus? Ist es echt zuviel verlangt, solche außergewöhnlichen Umstände zu berücksichtigen? Durch die Nicht-Tipps liege ich jetzt so weit zurück, dass ein weiteres Mitspielen sinnlos erscheint. Und irgendwie ist mir auch die Lust daran vergangen.

Ist bestimmt alles total kindisch und in einiger Zeit werde ich mich aufregen, dass ich mich darüber aufgeregt habe, aber gerade jetzt im Moment ist mir einfach nur zum Heulen. Vermutlich brauche ich wirklich einfach nur Urlaub.

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Leichtes Gepäck

Seit einigen Tagen wirbele ich durch die Wohnung, als gäbe es kein Morgen. Und irgendwie ist das auch der Grund für die Wirbelei. Falls mir etwas im Urlaub zustoßen sollte, dann muss ich mich nicht schämen, wenn die Nachlassverwalter unseren Haushalt auseinander nehmen.

Im Grunde könnte es mir ja egal sein, ich krieg es ja nicht mehr mit, aber es ist mir eben nicht egal. Außerdem kann ich gleichzeitig einer weiteren Leidenschaft frönen, dem Wegwerfen nämlich. Ich entrümpele und miste unglaublich gerne aus. Ich finde, das hat etwas befreiendes.

Einer meiner Ex-Schwiegerväter war gelernter Schreiner, aber als ich ihn kennenlernte bereits mehrere Jahre im Ruhestand. Trotzdem lagen im nicht gerade kleinen Garten diverse Holzstapel, ordentlich mit Planen abgedeckt, vom Unkraut teilweise schon halb zugewachsen. Als ich ihn fragte, warum er denn das noch aufhebt, man könnte den Garten doch sicherlich anders nutzen, meinte er, dass er das Holz bestimmt noch mal gebrauchen kann. Falls er mal wieder einen Schrank zimmern möchte.
Leider war dieses Sammelgen auf seinen Sprößling übergegangen. Der konnte auch nichts wegschmeißen. Ist doch noch gut, kann man sicherlich noch mal gebrauchen. Nach 1,5 Jahren habe ich ihn dann entsorgt.

Mein anschließender Auszug war die erste echte Entrümpelungsaktion meines Lebens. Ich nahm meine Studienunterlagen, meinen Computer, den Hasen und das Meerschweinchen und meine Bücher mit. Ein oder zwei Regale waren wohl auch noch dabei. Die Wohnung möblierte ich mit meinen alten Kinderzimmermöbeln und preiswert zusammengesuchten Schränken. Ich wohnte genau 2 Wochen in diesem Heim, bevor ich meinen jetzt Ex-Freund kennenlernte und mehr oder weniger bei ihm einzog. 2 Jahre später gab ich dann tatsächlich die Wohnung auf, weitere 3 Jahre später war die Beziehung vorbei und ich zog ins Württembergische.

Mit 13 Bücherkisten und einer Reisetasche voll Klamotten. Und einem oder zwei Regalen. Ohne Computer diesmal, Hase und Meerschweinchen waren mittlerweile altersbedingt gestorben.
Also wieder alles auf Null. Immerhin bewohnte ich diese Wohnung ein gutes halbes Jahr und das auch nur, weil ich so schnell keinen neuen Job in meiner alten Heimat fand, denn nach nur 4 Wochen im nicht ganz so trauten Heim allein lernte ich meinen Mann kennen.

Diesmal nahm ich tatsächlich alle Möbel und Gegenstände mit, mein Mann hatte als WG-bewohnender Student nur ein oder zwei Regale zur Einrichtung beizutragen. Die erste gemeinsame Wohnung war anfangs mehr improvisiert katalogreif möbliert. Die Matratze auf dem Boden, Garderobenständer als Kleiderschränke, Schwerlastregale in der Küche, aus einem dichtgemachten Jugendclub mitgenommene Stühle. Als ich nach 3 Jahren im trauten Heim schwanger wurde und der nächste Umzug anstand, gab es das nächste große Entrümpeln. Ich wollte alles wegwerfen, mein Mann klammerte sich verzweifelt an alles. Also schmiss ich mein überflüssiges Zeug weg und seines zog mit um.

Weitere 3 Jahre später der nächste Umzug und diesmal entrümpelte mein Mann auch ordentlich. Er hatte gemerkt, dass er viele von den Dingen, die man ja noch mal gebrauchen könnte, in den 3 Jahren nicht gebraucht hat. Und wenn keine speziellen Erinnerungen dran hängen, dann bringt es auch nichts, diesen Ballast weiter mit sich rum zu schleppen.

Und auch, wenn wir im Alltag schon relativ viel nicht aufheben, sammelt sich noch genug an, um mich immer wieder in Erstaunen zu versetzen. Heute war das Bad dran und eine mittelgroße Einkaufstüte überflüssigen Krams sind da auf den 8 m² zusammengekommen. Alte Shampoo-Pröbchen, eingetrocknete Creme-Tiegel und Erfrischungstücherpackungen, fast leere Schaumbadflaschen mit fingerdicker Staubschicht, ungenutzte Rasierer und Nahrungsergänzungsmittel, siffige Haarbürsten und brüchige Haargummis und ähnlicher Kram.

Das Wohnzimmer war vorgestern dran. Da war es eine große Einkaufstüte. Aber das Zimmer ist ja auch größer. Morgen folgt die Küche.

Für leichtes Gepäck auf der Reise des Lebens.

Traurig

Ich habe heute den Großen in der Schule angemeldet. Da ich, wie zu erwarten, nicht die einzige war, vertrieb ich mir die Wartezeit, indem ich mich in der Schule umschaute. Im Gang vor dem Sekretariat waren Bilder aufgehängt, vermutlich von Flüchtlingskindern aus nahöstlichen Kriegsgebieten. Leider gab es keine erklärende Tafel dazu.

Viele Bilder gaben der Hoffnung nach Frieden Ausdruck, in dem Tauben und Hände haltende Menschen gezeichnet wurden. Ein Bild zeigte in krakeliger Kinderhand zerfetzte Menschen und Strichmännchensoldaten mit riesigen Maschinengewehren. Auf einem anderen Bild sah man ein Mädchen, welches an einen Baum gelehnt auf ein Grab schaut. Es trug den Titel „was von Vater blieb“.

Das für mich verstörendste, bewegendste Bild zeigte eine achtlos auf dem Boden liegende Gitarre. Der Titel lautete:
„Ich habe vergessen, wie Musik klingt.“

MONTAGSFRAGE // GAB ES SCHON MAL EINE SITUATION, IN DER DIR DAS LESEN IN DER ÖFFENTLICHKEIT PEINLICH WAR?

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Hmm, nein.

Was wohl hauptsächlich daran liegt, dass mir relativ wenig wirklich peinlich ist. Wenn mir nach heulen zumute ist, dann heul ich eben, wenn ich herzhaft lachen muss, dann tue ich das. Beides schon in der Bahn sitzend erlebt.

Erotische Literatur turnt mich irgendwie gar nicht an, so dass ich mir entsprechende Romane schenke. Was ich bspw. an Lady Chatterley am beeindruckendsten fand war, wie die verschiedenen Haarfarben des Wildhüters beschrieben wurden.

In letzter Zeit lese ich recht selten in der Öffentlichkeit, meine Familie fordert mich dafür viel zu sehr. Wenn doch, dann wünsche ich mir eigentlich immer, dass mich jemand fragt, was ich denn lesen würde und sich so ein interessantes Gespräch mit einem Fremden entspinnt.
Aber vermutlich signalisiert der Akt des Lesens zu sehr: Lass mich in Ruhe.

Vollzug

Unser Spiegelschrank hängt endlich wieder. Und ich hoffe, er bleibt da noch eine ganze Weile hängen.

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Nachdem uns der ursprüngliche Dübel nach dem Turbokitversucht komplett wieder entgegen gekommen ist, musste ich zwangsläufig neue Löcher bohren. Ich klopfte vorsorglich die Wand ab und markierte dann dort, wo es ähnlich wie an der Ziegellochstelle klang, die Löcher. Gleichzeitig markierte ich noch 2 Stellen 5 cm unterhalb, nur für den Fall, dass die oberen Bohrlöcher nichts taugen.

Wie recht ich hatte. Ich bohrte mit einem 4er Bohrer vor und das Loch franste wunderschön aus. Auf der Gegenseite erwischte ich einen Riesenkiesel, die oberen Markierungen konnten wir also völlig vergessen. Dann die unteren probiert. Franste auch hübsch aus, aber der Schaden hielt sich einigermaßen in Grenzen. Ich bohrte vorsichtig mit einem 6er Bohrer nach und stopfte dann die 8er Dübel ins Loch. Passte!

Dann die Schrauben reingedreht, sie zogen ganz gut an, wenn ich auch gerne ein wenig mehr gewünscht hätte. Aber immerhin drehte der Dübel nicht mit und ich spürte einigen Widerstand beim Reindrehen. Dann den Schrank da hoch gefummelt, geprüft, ob wir mit der Aufhängung wirklich den Haken getroffen haben, leider auf der einen Seite knapp daneben, wieder runter, erneut ein wenig gefummelt, geprüft, diesmal beide Seiten getroffen.

Den Strom für die Lampe angeklemmt, alles nochmal geputzt, fertig.

Kleingedrucktes

Es gibt ja so einige Dinge, die einem als werdende Eltern nicht gesagt werden. Manche wie die schlaflosen Nächte und die Schreiattacken werden als bekannt vorausgesetzt. Andere wiederum wie bestialisch stinkende Babywindeln oder das rasante Wachstum werden den Neueltern vorenthalten. Aus gutem Grund, denn sonst würden sich einige Kandidaten das Ganze nochmal überlegen.

Zur letzteren Kategorie zählen auch „andere Eltern“. Bitte nicht falsch verstehen, die meisten Eltern sind nett und rücksichtsvoll, haben nette und rücksichtsvolle Kinder. Es gibt jedoch die „anderen Eltern“, die nicht nett und rücksichtsvoll sind und einem damit das eigene Elternsein vergällen.

Heute war Chinesisches Mondfest in Kindergarten des Großen und alle Eltern waren zu einer Aufführung der Mondfestgeschichte durch die Kinder und anschließendem Picknick eingeladen. Wir kamen pünktlich an, suchten uns ein ruhiges Plätzchen und breiteten unsere Decke auf. Die Aufführung verfolgten wir von einem kleinen Hügel aus, damit wir niemandem im Weg stehen. Die Darbietungen waren fantastisch und ich konnte sogar durch die „anderen Eltern“ hindurch ein paar brauchbare Fotos machen.

Beim Picknick versammelte sich plötzlich ein Haufen „anderer Eltern“ an unserer Decke und beredete völlig belangloses Zeug in einer Lautstärke, die es uns unmöglich machte, wegzuhören. Der Garten der Einrichtung ist riesig groß, es hätte genügend andere Ecken zum Treffen gegeben. So aber mussten sie permanent auf unserer Decke stehen oder auch einfach mal drüber laufen. Wie gesagt, wir hatten uns etwas abseits gesetzt, um genau so etwas zu vermeiden.

Es gab Stationen, an denen Kinder Süßigkeiten gewinnen konnten. Am Glücksrad stellte ich mich mit meinem Kind an und wir warteten geduldig, dass wir an der Reihe sind. Aber immer wieder drängelten sich Kinder und Erwachsene dazwischen. Als ich sie höflich bat, sich doch hinten anzustellen, wurde ich angepampt.

Mein Mann erzählte mir, dass an der anderen Station, wo es Zuckerperlenarmbänder als Belohnung für erfolgreiches Stäbchenessen gab, ein Kind sämtliche dieser Armbänder antatschen musste, während die Mutter daneben stand und es seelenruhig gewähren ließ.

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Später sollten Luftballons in die Luft gelassen werden, damit die Wünsche der Kinder in die Welt getragen werden. Manche Kinder gaben sich aber nicht mit einem Ballon zufrieden, sondern brauchten zwei oder drei, mindestens einem zum Behalten, einem zum Loslassen, welche natürlich von den „anderen Eltern“ beschafft wurden. Wäre das nicht gewesen, hätte jedes Kind und vermutlich jeder Erwachsene einen Ballon haben können. Originalaussage einer „anderen Mutter“: das Kind würde sonst nur weinen.

„Andere Eltern“ schauen mich grundsätzlich immer so an, als hätten sie etwas Übelriechendes unter der Nase, dabei versuche ich durchaus, meine persönliche Hygiene up-to-date zu halten. Ich weiß auch nicht, wie ich mich denen gegenüber verhalten soll. „Andere Eltern“ bringen grundsätzlich AKs mit Gruselnamen hervor.

Wie auch immer, solche Nachmittage bringen mich regelmäßig an meine Grenzen und ich bin heilfroh, dass sie nicht allzu häufig sind.

Ich geh jetzt meinen Kopfschmerz pflegen …

Uns gibt’s noch

Wir sind nur schwer beschäftigt mit den letzten Urlaubsvorbereitungen. In gut einer Woche geht es los und ich versuche einfach, alle noch zu erledigenden Aufgaben im Blick zu behalten. Ich schreibe Listen, was wir alles einpacken müssen und was geklärt werden muss und ganz plötzlich finde ich die Zeit ziemlich knapp.

Meine Süße mit ihrer fordernden Art ist nicht sonderlich hilfreich. Ich habe gestern über eine Stunde gebraucht, um Wäsche von Trockner abzunehmen und neue aufzuhängen. Ich muss die nächsten Tage unser geordnetes Chaos beseitigen, da wir zwei verschiedene Katzensitter während unserer Abwesenheit in unserer Wohnung haben werden und da sollte es wenigstens ein bisschen ordentlich aussehen. Dass schon eine Menge Urlaubssachen rumliegen, erleichtert die Aufgabe auch nicht.

Und an was wir alles denken müssen. Eine möglichst kleine Kühltasche samt Kühlakku für das Antibiotikum der Kleenen. In den Pensionen und Hotels gibt es zwar Kühlschränke (hoffentlich), aber auf den Wegen dahin brauchen wir externe Kühlung. Das Reisebett dürfen wir nicht vergessen. Wir haben überall 4-Bett-Zimmer gebucht, aber so ein Bett mit hohem Rand ist schon besser. Handtücher und Bettwäsche, da wir das sonst für viel Geld mieten müssen in einigen Unterkünften.

Ein paar Termine für nach dem Urlaub müssen vereinbart werden, das Leben geht hinterher weiter, aber mir ist derzeit gar nicht nach telefonieren. Die große Katze muss vorm Urlaub noch zum Tierarzt, ihre jährliche Impfung abholen. Seit gestern ist unser Navigationsgerät auf dem neuesten Stand, was mich weitere 4 Stunden gekostet hat. Zwei Stunden habe ich gebraucht, damit der TomTom-Server das Gerät erkennt und mitbekommt, dass es dazu den kostenlosen Kartenaktualisierungsservice gibt. Das Update selbst lief dann problemlos und nebenbei, aber die Nerven, die es mich bis dahin gekostet hat.

Die sind eh grad nicht sonderlich dick. Ich bin permanent leicht panisch, ob unsere Planungen hinhauen, ob alles gut geht, ob wir an alles gedacht haben. Klamotten für 3 Wochen ohne Waschmaschine müssen pünktlich sauber sein. Dazu habe ich die Klamottenkartons der Größe 74/80 geplündert. Die Süße ist zwar erst auf dem Weg zur 68, aber nur mit Hilfe der größeren Sachen bekommen wir die 3 Wochen überbrückt. Jetzt liegt ein Großteil davon ein wenig unordentlich im Schlafzimmer rum, da das Klamottenregal für diese Menge schlicht zu klein ist.

Die Tage direkt vorm Urlaub werden am heftigsten. Sämtliche Sachen müssen am Donnerstag, allerspätestens Freitag gepackt sein. Am Sonnabend haben wir keine Zeit. Da ist erst Fußball, von dort fahren wir direkt zu meinen Eltern, meine Tante, Cousine und deren Sohn feiern gemeinsam runde Geburtstage und es kommt mal wieder die gesamte Familie zusammen, was ich auf keinen Fall verpassen möchte. Abends geht es wieder nach Hause, dann packen wir alle Sachen ins Auto, ich versuche, mindestens 5 Stunden zu schlafen. Mitten in der Nacht, derzeitiger Planungsstand zwischen 3 und 4 Uhr, werden Kinder und Mann ins Auto gepackt und es geht auf gen Süden mit dem Ziel, dass der Nachwuchs so viel Autobahnzeit wie möglich einfach verschläft. Ich hoffe, wir sind gegen 9 Uhr, spätestens 10 Uhr in München, denn dann hat der Kleene wenigstens was zu Angucken, wenn er aus dem Fenster schaut. Die Autobahn ist bis dorthin einfach nur pottelangweilig. Später treffen wir uns in Österreich kurz mit meinen Eltern, die dann auch gerade auf dem Weg in den Urlaub sind. Geplant ist, dass wir für ein paar Stunden etwas zusammen unternehmen, bevor sie ins Zillertal und wir zum Gardasee weiterfahren.

Während dieser ganzen Planungszeit werd ich das Gefühl nicht los, dass ich etwas Wichtiges übersehen habe. Aber das ist wohl ganz normal …

Nachtrag: der doofe Badspiegelschrank hängt leider immer noch nicht wieder. Beim ersten Versuch ist mir der Dübel samt Turbokit und diversen Steinchen und Putzteilen entgegengekommen. Ich werde nicht drumrum kommen, neue Löcher zu bohren.

MONTAGSFRAGE // WO BEFINDEST DU DICH GEOGRAPHISCH GERADE IN DEINER LEKTÜRE?

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Die meiste Zeit in einem Krankenhaus irgendwo in den USA, manchmal zwischen den saftigen Schenkeln einer oder mehrerer Krankenschwestern, eventuell auch mal tief in den Eingeweiden von Notfallpatienten und ab und zu in Frankreich 🙂

Ich lese derzeit House of God von Samuel Shem.