Uns gibt’s noch

Wir sind nur schwer beschäftigt mit den letzten Urlaubsvorbereitungen. In gut einer Woche geht es los und ich versuche einfach, alle noch zu erledigenden Aufgaben im Blick zu behalten. Ich schreibe Listen, was wir alles einpacken müssen und was geklärt werden muss und ganz plötzlich finde ich die Zeit ziemlich knapp.

Meine Süße mit ihrer fordernden Art ist nicht sonderlich hilfreich. Ich habe gestern über eine Stunde gebraucht, um Wäsche von Trockner abzunehmen und neue aufzuhängen. Ich muss die nächsten Tage unser geordnetes Chaos beseitigen, da wir zwei verschiedene Katzensitter während unserer Abwesenheit in unserer Wohnung haben werden und da sollte es wenigstens ein bisschen ordentlich aussehen. Dass schon eine Menge Urlaubssachen rumliegen, erleichtert die Aufgabe auch nicht.

Und an was wir alles denken müssen. Eine möglichst kleine Kühltasche samt Kühlakku für das Antibiotikum der Kleenen. In den Pensionen und Hotels gibt es zwar Kühlschränke (hoffentlich), aber auf den Wegen dahin brauchen wir externe Kühlung. Das Reisebett dürfen wir nicht vergessen. Wir haben überall 4-Bett-Zimmer gebucht, aber so ein Bett mit hohem Rand ist schon besser. Handtücher und Bettwäsche, da wir das sonst für viel Geld mieten müssen in einigen Unterkünften.

Ein paar Termine für nach dem Urlaub müssen vereinbart werden, das Leben geht hinterher weiter, aber mir ist derzeit gar nicht nach telefonieren. Die große Katze muss vorm Urlaub noch zum Tierarzt, ihre jährliche Impfung abholen. Seit gestern ist unser Navigationsgerät auf dem neuesten Stand, was mich weitere 4 Stunden gekostet hat. Zwei Stunden habe ich gebraucht, damit der TomTom-Server das Gerät erkennt und mitbekommt, dass es dazu den kostenlosen Kartenaktualisierungsservice gibt. Das Update selbst lief dann problemlos und nebenbei, aber die Nerven, die es mich bis dahin gekostet hat.

Die sind eh grad nicht sonderlich dick. Ich bin permanent leicht panisch, ob unsere Planungen hinhauen, ob alles gut geht, ob wir an alles gedacht haben. Klamotten für 3 Wochen ohne Waschmaschine müssen pünktlich sauber sein. Dazu habe ich die Klamottenkartons der Größe 74/80 geplündert. Die Süße ist zwar erst auf dem Weg zur 68, aber nur mit Hilfe der größeren Sachen bekommen wir die 3 Wochen überbrückt. Jetzt liegt ein Großteil davon ein wenig unordentlich im Schlafzimmer rum, da das Klamottenregal für diese Menge schlicht zu klein ist.

Die Tage direkt vorm Urlaub werden am heftigsten. Sämtliche Sachen müssen am Donnerstag, allerspätestens Freitag gepackt sein. Am Sonnabend haben wir keine Zeit. Da ist erst Fußball, von dort fahren wir direkt zu meinen Eltern, meine Tante, Cousine und deren Sohn feiern gemeinsam runde Geburtstage und es kommt mal wieder die gesamte Familie zusammen, was ich auf keinen Fall verpassen möchte. Abends geht es wieder nach Hause, dann packen wir alle Sachen ins Auto, ich versuche, mindestens 5 Stunden zu schlafen. Mitten in der Nacht, derzeitiger Planungsstand zwischen 3 und 4 Uhr, werden Kinder und Mann ins Auto gepackt und es geht auf gen Süden mit dem Ziel, dass der Nachwuchs so viel Autobahnzeit wie möglich einfach verschläft. Ich hoffe, wir sind gegen 9 Uhr, spätestens 10 Uhr in München, denn dann hat der Kleene wenigstens was zu Angucken, wenn er aus dem Fenster schaut. Die Autobahn ist bis dorthin einfach nur pottelangweilig. Später treffen wir uns in Österreich kurz mit meinen Eltern, die dann auch gerade auf dem Weg in den Urlaub sind. Geplant ist, dass wir für ein paar Stunden etwas zusammen unternehmen, bevor sie ins Zillertal und wir zum Gardasee weiterfahren.

Während dieser ganzen Planungszeit werd ich das Gefühl nicht los, dass ich etwas Wichtiges übersehen habe. Aber das ist wohl ganz normal …

Nachtrag: der doofe Badspiegelschrank hängt leider immer noch nicht wieder. Beim ersten Versuch ist mir der Dübel samt Turbokit und diversen Steinchen und Putzteilen entgegengekommen. Ich werde nicht drumrum kommen, neue Löcher zu bohren.

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