Hosenmonster

Mein Großer hat vor geraumer Zeit einen Schritt zurück in seiner Entwicklung gemacht. Obwohl er laufen kann und das zum größten Teil auch unfallfrei, robbt er aber lieber auf seinen Knien durch die Gegend, mit dem Ergebnis, das sämtliche Hosen innerhalb kürzester Zeit durchgescheuert waren. Als dies bei der ersten Hose der Fall war, meinte ich, da schneiden wir die Hosenbeine einfach ab und er kann die Hose im Sommer anziehen und wir sparen uns den Kauf kurzer Hosen. Gesagt, getan, schnipp, schnapp. Fertig.

Zwei Tage später kam der Rabauke freudestrahlend aus dem Kindergarten nach Hause und meinte: Mama, ich hab wieder eine Hose zum Beine abschneiden.
Da er das also quasi als Challenge ansah, musste eine andere Lösung her.

Bei Facebook stolperte ich über einen Post mit Bildern von Hosenmonstern (finde den aber jetzt beim besten Willen nicht mehr) und dachte, coole Idee, könnte eventuell den einen oder anderen Hosenneuerwerb verhindern. Bei Amazon fand ich ein Filzsortiment mit 12 A4-Platten in verschiedenen Farben für kleines Geld, genau das, was ich brauchte.

Heute nun küsste mich endlich die Handarbeitsmuse und ich verschönerte 2 löchrige Hosenbeine:

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Die Pupillen wurden mit Edding aufgemalt. Könnte man sicherlich auch mit Wolle machen, war ich aber zu faul.

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Ich geh jetzt meinen Daumen pflegen, mit dicker Wolle durch dicken Jeansstoff nähen ist ganz schön anstrengend 🙂

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Baby Witch Hat

Frei nach Jean Pütz: Ich hab da mal was vorbereitet 🙂

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Ich hatte noch während meiner Schwangerschaft meine Frauenärztin lunschen lassen und wusste, dass wir ein Mädchen bekommen. Und diese Gelegenheit konnte ich mir nicht entgehen lassen 😀

Dies war die Vorlage und ich finde, ich bin diesmal ziemlich nah dran, hab den Hut nur 2 Nummern zu groß gemacht. Ich kann mir einfach nie vorstellen, dass Babies sooooo klein sind.

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Die Blume war echt nervig, weil da 3 Lagen hintereinander auf engsten Raum gehäkelt werden müssen und ich immer verzweifelt die nächste Masche gesucht habe.

Abgesehen davon hat der Hut richtig Spaß gemacht!

An die Leine gelegt :)

Seit ich irgendwie geradeaus denken kann, also irgendwann so mit 14 oder 15, hab ich ein mehr oder weniger dickes Lederband als Halsschmuck. Zu Anfang hatte ich an dem Band noch einen runden Lapislazuli, später war das  Band dicker und ohne weitere Verzierungen. Da ich die Enden des Bandes immer mit einer Tackerklammer zusammenheftete, blieb das Band auch solange um meinen Hals, bis es irgendwann von selbst abfiel. War besonders lustig beim Arzt oder der Physio 🙂

Es wurde also Zeit für eine Alternative. Und da das mit dem Häkeln grad so gut klappt, probierte ich, ob ich auch etwas schwierigeres als nur feste Maschen hinbekomme.

Das größte Problem allerdings war das Finden einer geeigneten Vorlage. Entweder waren die Bänder zu dünn oder viel zu breit oder das Muster gefiel mir nicht oder es waren Bänder aus dicker, bunter Wolle. Nach langer, langer Suche stieß ich dann auf diese Vorlage. Besonders die kleinen Akzente durch die Perlen fand ich hübsch.

Dann also ran an die Nadel und los. Viele Male aufribbeln, Verzweifeln am Perlen auffädeln, Haare raufen wegen des irgendwie nicht passenden wollenden Musters, Ningeln wegen des doofen steifen Fadens und überhaupt, kam dann das raus:

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Sieht anders aus als die Vorlage, aber ich finde, nicht unbedingt schlechter.

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Als Verschluss dient ein Druckknopf. Und so sieht das Ergebnis am lebenden Objekt aus:

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Passt 🙂

Baby-Narrenkappe

In den Kommentaren zum vorletzten Artikel wurde bezweifelt, dass ich tatsächlich Mützen „mit zweifelhaftem Gebrauchswert“ fabriziere und das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen 😉

Ich bin schon länger um diese Mütze herumgeschlichen und hab die Anleitung, welche man sich kostenlos nach Eingabe einer Emailadresse herunterladen kann, seit gefühlten Ewigkeiten auf dem Rechner liegen. Ich startete bereits einen Versuch mit bunt meliertem Garn, aber irgendwie hat mir das nicht gefallen. Also durchsuchte ich meine Schatzkiste und fand tatsächlich drei Farben, die sich für diese Mütze eigneten.

Und los ging’s. Die Anleitung ist leicht verständlich und das Muster einfach und schon wenige Stunden später war der grobe Teil fertig:DSCN8699

Dann folgte das Zusammenklöppeln der Spitzen und das Vernähen der Enden, was wie immer unglaublich Zeit gefressen hat, aber es soll ja am Ende hübsch aussehen.

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Zum Schluss noch die Troddeln herstellen und an die Spitzen knoten, fertig:

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Für die Übersetzungen der englischen Abkürzungen und die Umrechnung der Nadelstärken empfehle ich Finchens Schneckenhaus, ganz unten auf der Seite 🙂

 

Boob Beanie :)

Mama-I hat vor einigen Tagen einen Wunsch geäußert und weil ich grad in einer Häkelphase bin, wollte ich ihren Wunsch erfüllen.

Ich bin also heute losgezogen, hab mir das Material geholt, ein wenig die Nadel geschwungen und heraus kam dies:

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Leider gab es kein helleres Rosa und anstatt des Weiß hätte ich lieber etwas creme- oder hautfarbenes Garn gehabt, aber ich denke, die Absicht ist erkennbar 😉

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Ich hatte ein paar Schwierigkeiten mit dem Nippel, denn der wollte nicht so richtig nippelig sein, aber mit ein wenig tricksen ist es mir dann doch gelungen.

Jetzt bin ich gespannt, wie sich das Mützchen im Alltag so macht 🙂

Olé, Olé, Olé, Olé

Die Vorbereitungen fürs Fußballkind sind hiermit auch abgeschlossen:

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Selbstgehäkelte Fußballmütze, Ohrenschützer fürs Stadion und kein originales Deutschlandtrikot 🙂

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Die Mütze nochmal in groß, leider habe ich kein wirklich rundes, babykopfgroßes Mützenmodell, weswegen die Kopfbedeckung ein wenig verschoben aussieht.

Mal schauen, wann dies alles zum Einsatz kommt. Ich hoffe, dass ich als Dauerkartenbesitzer wenigstens noch die letzten Spiele der Saison mitnehmen kann, bevor es dann ins große WM-Fieber geht 🙂