Katzen!

Unsere Katzen gibt es in genau 3 Zuständen: fressend, wie bekloppt durch die Wohnung jagend und schlafend.

Zum Glück wählen sie den letzteren Zustand für die allermeiste Zeit des Tages. Und ihre Schlafplätze sind überall, manche nachvollziehbar bequem, manche ganz offensichtlich unbequem. Die kleine Katze, Trinity, schläft gerne bei mir auf dem Rechner unterm Tisch. Bekanntermaßen hat diese Katze die Geschicklichkeit nicht erfunden, sie ist gerüchteweise mal daran vorbei gelaufen – in 200m Entfernung.

Während sie schläft, sinkt ihr Geschick weiter und solange sie nicht direkt auf dem Boden schläft, ist die Chance recht groß, dass sie irgendwann abstürzt. Gerade eben wieder geschehen, während sie auf meinem Rechner lag.

Entgegen der landläufigen Meinung landen Katzen auch nicht zwangsläufig auf den Pfoten, sondern eben auch mal volle Breitseite auf dem Rücken. So wie Trinity, die dadurch den zentralen Steckdosenleistenschalter betätigt hat. Gerade, als ich in Diablo3 kurz vorm Abschluss des 5. Kopfgeldes im 5. Akt stand und schon ein wenig frohlockend auf die spezielle Zutat (Heiliges Wasser aus Westmark) aus eben jenen Akt schaute, die mich als Belohnung erwartete.

Wär ja an sich nicht so schlimm, hätte nicht meine Grafikkarte das Problem, spontan an mehreren Stellen in eben jenem 5. Akt abzustürzen und es durchaus eine Leistung war, soweit zu kommen.

Bis zum Absturz. Und jetzt weiß ich nicht, ob ich heulen oder lachen soll. Ach, am besten beides 😉

Einatmen – ausatmen

Orrr man, ich könnt mich grad wieder uffrechen tun.

OK, ich reg mich auch grad tierisch auf – und die Themen, über die ich mich aufrege, sind gerade schier endlos.

  • Diese dusslige #regrettingmotherhood-Debatte.
    Die einen Mütter regen sich auf, dass es überhaupt Mütter gibt, die ihr Muttersein auch nur das kleinste bisschen bereuen.
    Die anderen regen sich auf, dass Mütter, die es bereuen, Mutter geworden sein (also die Hardcore-Variante, die wirklich beim Zeit zurückdrehen kein Kind mehr kriegen will) darüber Blogartikel verfasst, die irgendwann mal von den „ungewünschten“ Kindern im Netz gefunden werden.
    Die nächsten regen sich auf, dass die Mütter sich mit dem Thema auseinandersetzen, die nur einzelne Punkte am Muttersein doof finden, wo es in der ursprünglichen Fassung doch darum ging, das ganze Muttersein doof zu finden.
    Mal schauen, was als nächstes Subthema aufkommt.
  • Da kündigt die ZDF-Sendung „heute nacht“ ihren Beitrag zur Absturztrauerfeier gestern damit an, dass bewusst keine trauernden Angehörigen und Freunde der Opfer gefilmt wurden. Im Beitrag allerdings wird die Schwester eines Opfers gezeigt, in Tränen aufgelöst. Vermutlich galt für sie die Regelung nicht, da sie auch eine Rede vorne am Pult hielt.
    Wie auch immer, es ändert nichts am Zynismus dieser Aussage.
  • Es ertrinken 400 Flüchtlinge im Mittelmeer.
    Wenigstens ein paar Kamerateams sind vor Ort und berichten.
    Die zahllosen Opfer der letzten Jahre hat keine Sau interessiert (zu oft taucht in der verlinkten Liste „Flüchtlingsboot“ auf).
    Da fordert unser Innenminister, dass man endlich was tun müsse, aber wenn, dann in den Ursprungsländern der Flüchtlinge, da man sonst nur die Schleuser noch reicher machen würde. Finde ich einen guten Ansatz. Dann, liebe Bundesregierung, leg mal los, hilf Westafrika, die wirtschaftlichen Schäden der Ebola-Epidemie auszugleichen. Dann intervenier mal in Nigeria, wo Boko Haram fast unbehelligt ihr Unwesen treiben, Menschen entführen und abschlachten kann. Dann schau mal richtig in Syrien hin und versteck dich nicht hinter fadenscheinigen Ausreden wie „Souveränität des Staates“, wenn es dir in der Vergangenheit bei anderen Ländern doch auch egal war.
    Zur Finanzierung darfst du gerne den Soli weiter einziehen, brauchst auch die Steuern nicht zu senken und kannst diese unsäglich-unnütze PKW-Maut einführen.
  • Die doofe Schulbezirkregelung unserer Stadt, die uns heute den Ablehnungsbescheid zu unserem Schulbezirkswechselantrag geschickt hat. Hatten wir zwar nicht anders erwartet, aber aufregen tuts mich trotzdem.

Und wegen all dieser Themen komme ich nicht dazu, über die U6 und die Krippeneingewöhnung der Süßen oder das erste echte Fußballtraining des Großen zu schreiben.

Und das regt mich gleich noch mehr auf!