Schwangerschaftsdiabetestest

Heute hatte ich den entsprechenden Termin. Zum Glück gibt es eine neue Form des Tests, bei dem man nicht mehr nüchtern sein und nur noch eine Stunde warten muss. Außerdem wird nur einmal Blut abgenommen. Vor 5 Jahren musste ich nüchtern sein, 3 mal zum abzapfen und 2 Stunden warten.

Mir hat aber die eine Stunde Warten schon gelangt, da meine Ärztin jetzt nicht sonderlich bequeme Stühle im Wartezimmer hat und ich nach einer Dreiviertel Stunde nicht mehr wusste, wie ich noch sitzen sollte. Der Saft war auch nur bedingt lecker, ich musste mich zwingen, den runterzuwürgen. Und dann schimpfte noch die Schwester mit mir, als ich einen kleinen Schluck Wasser haben wollte, um den ekligen Geschmack runterzuspülen.

Als dann endlich der Wecker klingelte, um das Ende der Wartezeit zu verkünden, kam die nächste Tortur und die Erkenntnis, dass ich mich nicht zum Junkie eigne. Die Schwester suchte mehrere Minuten nach einer brauchbaren Vene und klatschte dabei mehrmals auf meiner Armbeuge rum. Aber immerhin durfte ich danach wieder nach Hause.

Heute nachmittag hab ich dann endlich, endlich den ewig angesammelten und vor mir hergeschobenen Papierkram sortiert, gelocht, abgeheftet *ein bissl stolz guck* Es ist schon erstaunlich, wieviel Müll sich in knapp 2 Jahren ansammeln kann. Belohnt wurde ich dafür mit einem harten Bauch und mächtigem Ziepen an wechselnden Stellen.

Morgen sollte ich also mal wieder etwas kürzer treten.

Vorsorgeuntersuchung

Lange hab ich nach der völlig vermurksten Feindiagnostik auf diesen Termin gewartet. Durch viele Gespräche mit Medizinern und Freunden und durch ausgiebiges Stöbern im Internet haben sich die Sorgen relativiert, auch wenn sie nie wirklich weg sind, was aber wohl nur natürlich ist. Trotzdem wollte ich mit eigenen Augen sehen, dass es dem Krümel gut geht und sich die Situation nicht verschlimmert hat oder gar etwas Neues hinzugekommen ist.

Aber zuerst das übliche Vorspiel: Blutdruck und Gewicht messen, Zipperchen besprechen, nach Wassereinlagerungen und Krampfadern fragen. Dann zweimal Blut abzapfen. Das erste Mal aus der Armbeuge zur Bestimmung von Antikörpern, das zweite Mal aus meinem linken Mittelfinger zur Kontrolle der Eisenwerte. Und obwohl ich keine Eisenpräparate mehr nehme – das erste hab ich nicht vertragen und an das homöopathische glaube ich nicht genug – hat sich der Wert wieder verbessert und liegt jetzt genau am unteren Grenzwert, aber eben im grünen Bereich.
Dann durfte ich noch an den Wehenschreiber, aber auch hier alles unauffällig.

Zum Schluss endlich der Ultraschall. Die Ärztin guckte als erstes nach dem Kopf, dort war alles in Ordnung. Dann drängelte sich der Oberschenkelknochen ins Bild, was sie sogleich ausnutzte und ihn vermessen hat. 4,5 cm, was einer ungefähren Krümelgesamtlänge von 31,5 cm entspricht. Mit der Größe wiegt er vermutlich auch irgendwas um die 600 Gramm, was ich schon ziemlich beachtlich finde. Und das Wichtigste zum Schluss: die Stauung im Becken ist nicht größer geworden, der Krümel aber schon 🙂

In 6 Wochen ist dann der dritte, reguläre Ultraschalltermin, mal schauen, ob die gute Entwicklung bis dahin weiter anhält.

Und ich hab ein Foto bekommen, wie der Krümel an der Plazenta nuckelt. Vermutlich nimmt es den Begriff Mutterkuchen zu wörtlich 😀 :

us