Verkackt

Ich hab’s verkackt. Mal wieder.

Am 21.03. – einen Tag nach dem Geburtstag meiner Tochter, wo ich mir vorsorglich frei genommen hatte – bekam ich die Kündigung.
Wirklich überraschend kam das für mich nicht, ich selbst hatte damit gerechnet und mir gesagt, dass wenn ich diesen Tag überstehen würde, wäre ich quasi durch – wenn nicht, dann eben nicht.

Das Doofe an Depressionen ist, dass sie meist schleichend kommen und gehen, sich zwischendurch immer mal wieder gut getarnt verstecken, nur um dann urplötzlich aus dem Versteck zu springen und laut „Buh“ zu rufen.

An sich war der Job echt cool. Ich hatte spannende Themen, konnte viel Neues lernen und die Kollegen waren größtenteils auch nett. Ich fühlte mich recht wohl, aber war null leistungsfähig.

So sollte ich beispielsweise Ausschreibungen suchen, auf die sich die Firma bewerben konnte. Die entsprechenden Portale und Suchparameter hatte ich mir mühsam zusammengesucht, nun mussten nur noch die Suchergebnisse ausgewertet und die passenden Treffer gelistet werden. Tja, und das hab ich nicht hinbekommen. Ich starrte auf den Bildschirm und 3 Stunden später starrte ich immer noch auf die gleiche Stelle.

Jeden Morgen ging ich auf Arbeit und nahm mir vor: „Heute packst du es, heute stellst du die Liste zusammen.“ Abends nahm ich mir genau das selbe für den nächsten Tag vor, weil ich es mal wieder nicht gepackt hatte. Wenn es hoch kam, habe ich vielleicht 10 Stunden produktiv pro Woche gearbeitet. In einer kleinen Firma mit nur 60 Angestellten fällt das auf, da konnte ich nicht in der Masse verschwinden.

Es war nicht so, dass mich die Aufgaben an sich überforderten, dass ich das Wissen oder die Fähigkeiten nicht hatte. Ich konnte schlicht nicht.
Oft sah ich mir quasi selbst von außen bei meinem Versagen zu. Ich sah das Licht am Ende des Tunnels und wusste, dass das der entgegenkommende Zug war. Und wie das Kaninchen vor der Schlange erstarrte ich und wartete auf den Aufprall.

Auch, wenn ich das alles geahnt habe, war die eigentliche Kündigung nochmal ein richtiger Tiefschlag. Es zog mir komplett die Füße weg. Wie betäubt wandelte ich die nächsten paar Tage rum. Ich konnte gerade noch so meinen Arbeitslosenantrag stellen, bevor mich meine Kräfte endgültig verließen.

Eine Freundin schickte mir aus heiterem Himmel einen Link zu einem Verein, welcher depressive Menschen beim Kontakt mit Behörden unterstützt, da sie wissen, dass genau solch persönliche Interaktion mitunter eine Sache der Unmöglichkeit ist. Dazu packte sie noch einen Link zu einem Blog, wo ein Betroffener schilderte, wie er erfolgreich einen Antrag auf 50% Grad der Behinderung gestellt hatte.

Immerhin war dies ein Ziel bzw. eine Möglichkeit. Nach langer Überwindungsphase rief ich bei meiner Psychiaterin an (Telefonieren ist ja auch noch so eine Baustelle) und bekam überraschenderweise gleich am nächsten Tag einen Termin. Vermutlich hatte ein anderer Patient abgesagt, weil in unserer Stadt an diesem Tag der Öffentliche Nahverkehr bestreikt wurde.
Die Psychiaterin unterstützte meinen Vorschlag wegen der Behinderung, obwohl sie mir wenig Hoffnung machte, dass es bei mir für 50% reichen würde. Sie schrieb mich zudem krank, damit ich den ganzen Ärger mit dem A-Amt nicht mehr an der Backe hätte und vor allem, damit ich keine Bewerbungen schreiben und Absagen kassieren müsste. Sie erhöhte meine Sertralin-Dosis von 100 auf 150 mg. Und sie setzte mich auf die Warteliste für eine hier sehr renommierte Tagesklinik, wo ich in ca. einem Monat noch mal anrufen und nachhaken sollte. Ob es wirklich tagesklinisch geht, hängt davon ab, wie die Therapeuten meine Bulimie bewerten.

Während der 3 Monate im Job hatte ich immer wieder mal mehr, mal weniger schwere Rückfälle, die aber schlagartig nach der Kündigung aufhörten. Nun ist so eine intensive Therapie recht stressig und kann gut neue Rückfälle triggern. Andererseits möchte ich nicht wirklich stationär gehen, da dann mein Mann die Woche über alleine mit den Kindern wäre und das ist derzeit eine echte Herausforderung.

Tja, so sieht’s derzeit hier aus. Nicht wirklich dolle. Immerhin ist unsere Wohnung Hartz-IV sicher, was – so blöd es klingen mag – eine Menge Druck von mir nimmt.

Letztendlich ist aber dennoch jeder Tag ein elender Überlebenskampf!

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Panic Monday – Nachtrag

Das Gespräch war  in etwa das, was ich befürchtet hatte.

Es wurde eröffnet mit „Frau Xayriel, gibt es etwas, was wir als Unternehmen tun können, damit Sie weniger Ausfallzeiten haben?“
Eigentlich ganz nett, aber dann ging es richtig rund. Dieses Jahr hätte ich schon 23 Tage krankheitsbedingt gefehlt, letztes Jahr waren es inkl. Urlaub um die 80 Tage. Wenn man das hochrechnet, werden es dieses Jahr wohl wieder mindestens 60 Tage werden (inklusive Urlaub versteht sich). So viel Abwesenheit ist nicht hilfreich in einer solch verantwortungsvollen Position.

Ich erwiderte, dass weder das Unternehmen noch ich in der Lage sind, diese Fehlzeiten zu beeinflussen, da weder das Unternehmen noch ich vorhersehen können, wann sich eines der Kinder das Bein bricht oder wegen einer notwendigen Operation ins Krankenhaus muss oder ich mir das Steißbein breche oder einen wirklich eklig-hartnäckigen Virus einfange. Um dies zu verhindern, müsste ich ins stille Kämmerlein gesperrt werden, die Kinder dürften nicht zum Training oder in den Kindergarten und überhaupt müsste jeglicher Kontakt zur Außenwelt minimiert werden.

„Aber Frau Xayriel, Sie haben ja auch über Rückenprobleme geklagt und da wurde ja jetzt ein höhenverstellbarer Tisch bestellt.“ – „Ach, wurde das endlich gemacht?“
Das Attest des Betriebsarztes dazu hatte ich noch im alten Jahr erhalten. Ich erzählte dann, was für ein Spießrutenlauf es war, der über ein halbes Jahr dauerte, um das OK für den Tisch zu bekommen und dass, wenn man sich als Unternehmen ein wenig entgegenkommender gezeigt hätte, zwei der letztjährigen Krankheitswochen vermutlich hätten vermieden werden können.

„Aber was machen wir denn nun mit Ihnen?“
„Wenn es Ihnen zu unsicher ist, müssen Sie sich halt nach einem Ersatz umschauen. Die Ausfälle sind wie gesagt nichts, was ich beeinflussen kann oder was ich forciere. Ich sage ja meinem Kind nicht, es soll sich das Bein brechen. Und ich mache auch nicht blau, weil ich gerade keine Lust zum arbeiten habe.“
Mir war das an der Stelle echt zu dusslig.
„Das unterstellen wir Ihnen auch gar nicht.“ Der Einwurf kam einen Zacken zu zügig, um wirklich glaubhaft zu sein.

„Und dann haben Sie ja heute, direkt nach Ihrer Wiederkehr, Urlaub und Freistellungen wegen Schöffentätigkeit beantragt. Das sieht auch nicht sonderlich toll aus.“
„Ich dachte, es wäre von Vorteil, wenn ich die Termine, da sie ja nun bekannt sind, so zeitig wie möglich beantrage, damit sich alle darauf einstellen können. Immerhin sind die Gerichtstermine auch nichts, was ich beeinflussen kann, sondern die werden von außen vorgegeben.“
Dazu erklärte ich noch, dass ich mich bereits 2013 als Schöffe beworben hatte, zu einem Zeitpunkt, wo nicht mal in meinen kühnsten Träumen absehbar war, dass ich hier in dieser Firma landen würde. Mir wurde dann mitgeteilt, dass die Personalabteilung meinte, dass man für solche Tätigkeiten nur 3 Tage im Jahr freigestellt werden muss.* Worauf ich meinte, dass dies spannend ist, da niemand bei Gerichtsverfahren vorher genau sagen kann, wie viele Termine letztendlich benötigt werden und ich bei einem laufenden Verfahren nicht mittendrin sagen kann, dass ich nicht mehr mitmache kann, weil mich die Firma nicht mehr freistellt, weil dann nämlich das gesamte Verfahren neu aufgerollt werden müsste. Fand mein Chef ebenfalls nicht witzig, aber was willste machen?!

Insgesamt lief es also darauf hinaus, dass ich zu viel krank feiere. Ich denke nicht, dass damit mein Vertrag entfristet wird und jede neuerliche Krankheit wird mir über kurz oder lang wieder auf’s Brot geschmiert. Irgendwie weigere ich mich, jetzt zu hoffen und zu beten, dass weder meine Kinder noch ich erneut krank werden, weil ich das für den falschen Weg halte. Menschen werden krank, Menschen werden immer zum unpassendsten Zeitpunkt krank, Menschen haben Kinder, die krank werden, Menschen werden vom Bus angefahren.

Letztendlich fördert ein solches Verhalten doch nur, dass sich die Mitarbeiter todkrank zur Arbeit schleppen, dort die Kollegen anstecken und den Produktionsausfall potenzieren. Und es erzeugt einen Leistungsdruck, der zur innerlichen Kündigung oder zum Burn-out führt und den wieder gerade zu biegen, dauert wesentlich länger, als eine hartnäckige Grippe zu kurieren.

* Eine kurze Internetrecherche hat gezeigt, dass es da keine Begrenzung gibt. Der Arbeitgeber hat den Schöffen freizustellen und der Schöffe darf durch seine Schöffentätigkeit keine beruflichen Nachteile erleiden. Was freue ich mich darauf, dass morgen meinem Chef zu verklickern.

Eiskalt (ab-)serviert!

Die Beiträge in letzter Zeit sind ein wenig rar, weil ich schlicht zu beschäftigt bin, um ausschweifend zu schreiben und für kurze Notizen bin ich nicht der Typ. Ich hätte sicherlich darüber berichten können, wie sich unser neues Auto fährt oder wie unverschämt hoch ich die Bereitstellungsgebühren der Bank für die Anzahlung eben jenes Autos fand oder wie ungerecht, dass die Ärztin mir erst so ein schickes Sitzkissen für meinen gebrochenen Steiß verschrieben hat, als ich meinte, ich wolle unbedingt wieder arbeiten gehen, fürs zuhause Rumlungern hätte es das nicht gegeben, da kann man ja auch die Schmerzen ertragen.

Genug Aufregpotential wäre also vorhanden, doch gab es heute Neuigkeiten, die ein bisschen wieder meinen Glauben ans Karma hergestellt haben.

Ganz unschuldig erkundigte sich gestern einer meiner ehemaligen Kollegen, wie denn die Sache mit dem Anwalt und der Abfindung ausgegangen sei. Ich erzählte ihm kurz von der endgültigen Vereinbarung und wie menschlich enttäuscht ich von meiner ehemaligen Chefin bin, aber dass dafür meine neuen Kollegen ganz großartig sind und mein angeschlagenes Ego gut wieder aufbauen. Darauf erwiderte er ganz kryptisch, ich solle doch bei meiner alten Firma anrufen und Susi verlangen, den Rest könne ich mir ja selbst zusammenreimen.

Oar, sowas kann ich ja gar nicht. Für mich bedeuten solche Aussagen alles Mögliche: Kündigung, Beförderung, Versetzung, …

Ich hakte nach, schwor hoch und heilig, dass ich es nicht weiter tratschen würde – schließlich sind wir hier unter uns – und letztendlich offenbarte mir der Kollege, dass Susi hochkant aus dem Unternehmen geflogen ist. Nichts genaues weiß man nicht, aber das Gerücht geht, dass sie Firmeninterna ausgeplaudert habe und deswegen fristlos entlassen wurde.

Am liebsten würde ich am Montag in der Mittagspause in meine alte Firma fahren, mich vor meine ehemalige Chefin stellen und laut „Ällerbätsch Ällerbätsch“ rufen. Ich weiß, in dieser Hinsicht bin ich nie übers Kindergartenstadium hinaus gekommen, aber für mich ist das ein wahres Inneres Bratkartoffelessen 🙂

Ich bin dann mal eine ausgiebige Runde tanzen und zwar dazu:

Pattsituation

Seit dem letzten Update zur Anwaltsgeschichte ist es ja schon eine Weile her, was aber nicht heißt, dass in der Zwischenzeit nichts passiert ist. Ganz im Gegenteil.

Nachdem die Gegenseite mit einem um 850 Euro höheren Angebot um die Ecke kam, hatte ich mit meiner Anwältin verabredet, dass sie mit der gegnerischen Anwältin telefoniert und versucht, auf dem kleinen Dienstweg eine höhere Abfindung herauszuschlagen. Wir waren zuversichtlich, dass wenn angedeutet würde, dass wir durch meine Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko noch eine ganze Weile weitermachen können, dass sich die Gegenseite kooperativer zeigen würde.

Leider tat sie es gar nicht, sondern deutete im Gegenzug an, dass auch bei Klageerhebung keine höhere Abfindung drin ist. Entweder ich nehme das Angebot bis Ende des Monats an, oder es verfällt und wir sehen uns vor Gericht wieder. Rechtssachen sind immer so kompliziert und vielschichtig und so verabredete ich mit meiner Anwältin einen Termin für heute Vormittag, bei dem wir unsere Optionen besprechen wollten.

Sie erklärte mir heute sehr ausführlich die verbleibenden Möglichkeiten und so viele sind derzeit gar nicht mehr. Entweder ich nehme das Angebot an oder ich klage auf Wiedereinstellung.

Klage ich auf Wiedereinstellung, kommt es zunächst zu einer Güteverhandlung, wo der Richter versucht, beide Seiten zu einer außergerichtlichen Einigung zu bewegen. Hat dies keinen Erfolg, so hat die Gegenseite 4 Wochen Zeit, sich schriftlich zum Sachverhalt zu äußern. Danach haben wir wiederum 4 Wochen Zeit, um auf dieses Schreiben zu antworten. (Kann auch andersherum sein, das weiß ich jetzt nicht mehr.) Danach wird die erste Verhandlung vorm Arbeitsgericht angesetzt, typischerweise 3-6 Monate später, je nach Auslastung des Richters. Dann wird verhandelt und ein Urteil gesprochen.

Auch hier wieder nur 2 Optionen. Wir verlieren. Pech gehabt. Außer Spesen nichts gewesen, aber ich dürfte meine Abfindung behalten.
Wir gewinnen. Yeah. Ich werde wieder eingestellt, muss meine Abfindung zurückzahlen und darf wieder arbeiten gehen. Was vermutlich in einen täglichen Spießrutenlauf auf Arbeit münden wird, bei dem ich sehr wahrscheinlich innerhalb kürzester Zeit mit Burnout durch Mobbing von selbst kündigen werde. So sind zumindest die Erfahrungen der Anwältin und ich denke, sie hat recht. Die Firma ist nicht so groß, dass ich in der Anonymität der Masse untergehen werden, aber leider auch nicht so klein, dass die Anwalts- und Gerichtskosten irgendwie weh tun, da sie vermutlich eh aus der Portokasse gezahlt werden.

Grundsätzlich waren wir uns einig, dass wir die Wiedereinstellung nicht wollen. So wie das Unternehmen die letzten Monate mit mir umgegangen ist und die Lügen und Schmähungen in den Anwaltsbriefen sind ein sehr deutliches Signal, was sie wirklich von mir halten und das muss ich mir echt nicht geben.

Bleibt im Endeffekt nur noch, das Angebot anzunehmen, auf die Ausstellung eines Zeugnisses analog zu meinem Zwischenzeugnis zu pochen und die Geschichte abzuhaken. Ist nicht ganz das erhoffte Ergebnis, aber trotzdem besser als nichts und ich habe die Hoffnung, dass ich sie vielleicht doch ein klein wenig ärgern und ihnen Zeit rauben konnte.

Was aber als große Erkenntnis bleibt ist, dass ich in Zukunft bei einer Kündigung, egal aus welchem Grund, sofort zur Anwältin gehe. Denn sie erklärte, dass wenn ich sofort gekommen wäre, hätten wir ganz andere Möglichkeiten und viel bessere Erfolgsaussichten gehabt. Die Kündigung mit der freiwillig angebotenen Abfindung, die überhaupt nicht gezahlt hätte werden müssen, ist ein Köder, der an sich Unstimmigkeiten bei der Kündigung bzw. dem Kündigungsgrund überdecken sollte. Sie wird bei solchen Kündigungen immer sehr misstrauisch. Außerdem liegt dann in dem Fall die Beweislast beim Unternehmen und nicht wie im aktuellen Fall bei uns. Wir hätten uns entspannt zurücklehnen können und die Gegenseite hätte ackern müssen.

Und ich Depp hab den Köder bereitwillig geschluckt 😦

Nun also nach vorne schauen, wo gerade 3 vielversprechende Angebote am Horizont heraufziehen. Vielleicht kann ich ja pünktlich zu meiner 2. Prüfung auch noch ein weiteres Erfolgserlebnis vermelden! Oder ich versemmel die Prüfung und die Angebote lösen sich in Luft auf. Wär ja typisch …

Nach Diktat verreist – Nachtrag

Meine Anwältin ist aus dem Urlaub zurück und kampfeslustig wie eh und je. Sie war ebenso nicht besonders erfreut über das Schreiben und wird einen weiteren Versuch starten, um eine höhere Abfindung herauszuschlagen.

Dazu habe ich ihr eine sehr lange Mail geschrieben, die zum einen die Punkte aus meinem Blogeintrag enthielt – natürlich ein wenig entschärft – sowie zusätzliche Informationen, die ich in der Zwischenzeit von Kollegen erfahren habe.

Ich bin gespannt, was herauskommt, habe aber auch ehrlich richtig Schiss, dass die Firma noch mal so ein Schreiben unter der Gürtellinie verfasst.

Was mir bei der ganzen Sache nicht in den Kopf will: Mir wurde ein bombastisches Zwischenzeugnis ausgestellt, mir wurde immer wieder von Seiten des Unternehmens gesagt, was für eine klasse Mitarbeiterin ich war und wie ungern sie mich ziehen lassen würden und dann würgen die mir so einen Scheiß rein?

Ich raff es einfach nicht.

Nach Diktat verreist

Ich habe Post von meiner Anwältin bekommen, denn meine alte Firma hat auf ihr Schreiben reagiert. Sie hat mir eine Kopie der Antwort zukommen lassen. Seit ich dieses gelesen habe, rast mein Herz und ich möcht am liebsten irgendwas kaputt machen oder jemanden anschreien. Da mir meine Sachen aber doch recht teuer und meine Familie sehr lieb ist, schreibe ich lieber einen Blogeintrag dazu.

Am besten zitiere ich mal das Schreiben:

Tatsächlich ist der Arbeitsplatz Ihrer Mandantin auch entfallen.

Unrichtig ist, dass sich Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten auf einem anderen Arbeitsplatz ergeben haben oder bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist am 30.06.2015 hinaus ergeben werden. Die Position einer Projektassistentin im IT-Bereich gibt es nicht mehr. Susi (meine Vertretung) bekleidet diese auch nicht. Susi war ursprünglich als Vertreterin Ihrer Mandantin als Projektassistentin im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik im Bereich IT eingesetzt. Nachdem der Arbeitsplatz in der IT für eine Projektassistentin aufgrund der betrieblichen Veränderungen entfallen war, ergab sich eine Einsatzmöglichkeit für Susi aufgrund der besonderen gezeigten organisatorischen und kaufmännischen Leistungen im kaufmännischen Bereich (Finanzbereich) des Unternehmens. Susi hat im Gegensatz zu Ihrer Mandantin auch ein universitäres Studium, das sie zur Übernahme von Projektmanagementaufgaben im Finanzbereich befähigt. Susi ist nunmehr direkt der kaufmännischen Leiterin unterstellt und seit einiger Zeit dort tätig. Für diese Tätigkeit hatte Ihre Mandantin keine Qualifikationen und wäre Ihre Mandantin auch nicht geeignet. Die Tätigkeit verlangt eine andere Qualifikation, die Ihre Mandantin nicht vorweisen kann. Susi ist in dem Finanzbereich im Übrigen nicht erst seit Ausspruch der Kündigung dort eingesetzt. Dementsprechend hätte unsere Mandantin ohnehin keine Verpflichtung gehabt, Einsatzmöglichkeiten Ihrer Mandantin auf dem Platz von Susi zu prüfen. Der Arbeitsplatz ist nach Ausspruch der Kündigung nicht neu entstanden und auch nicht frei geworden.

Einzig und allein im Vergleich zu der ursprünglich einmal ausgeübten Tätigkeit als Projektassistentin im IT-Bereich ist geblieben, dass Susi ihren Arbeitsplatz in demselben Büro hat, in dem ursprünglich Ihre Mandantin gearbeitet hat. Dies ist aber den begrenzten örtlichen Möglichkeiten geschuldet, weil für Susi ein anderes Büro nicht zur Verfügung stand. Über ihren konkreten Einsatz, ihre Stellung und Zuordnung im Unternehmen besagt dies aber nichts.

Der Einsatz Ihrer Mandantin war hingegen auf den reinen IT-Bereich beschränkt. Ein arbeitgeberseitiges Direktionsrecht zu einem Einsatz in einem anderen Bereich bestand nicht. Die Assistenztätigkeit bezog sich ausschließlich auf IT-Themen. Dies ist mit den von Susi ausgeübten Tätigkeiten nicht vergleichbar.

Wir bitten deshalb um Verständnis dafür, dass unsere Mandantin keine Veranlassung sieht, die Abfindung zu erhöhen.

Boar, ich koche!

Nehmen wir das Schreiben mal auseinander.

aufgrund der besonderen gezeigten organisatorischen und kaufmännischen Leistungen im kaufmännischen Bereich (Finanzbereich) des Unternehmens.

Susi hatte genau die gleichen Aufgaben wie ich. Auch ich habe organisatorische und kaufmännische Leistungen erbracht!

Susi hat im Gegensatz zu Ihrer Mandantin auch ein universitäres Studium, das sie zur Übernahme von Projektmanagementaufgaben im Finanzbereich befähigt

Dieser Satz kommt einem Schlag ins Gesicht gleich. Es ist richtig, ich habe „nur“ einen Fachhochschulabschluss. Allerdings ist dies ein Diplom, für das ich 5 Jahre studiert habe. Im Fach Wirtschaftsinformatik. Susi hingegen hat einen Universitätsabschluss. Bachelor. Auch Wirtschaftsinformatik.

Die wollen ernsthaft behaupten, dass ein Bachelor höherwertiger ist als ein Diplom? 2 Jahre besser als 5 Jahre? Ernsthaft? Ob ich eine Anzeige wegen Beleidigung deswegen schreiben kann?

Für diese Tätigkeit hatte Ihre Mandantin keine Qualifikationen und wäre Ihre Mandantin auch nicht geeignet. Die Tätigkeit verlangt eine andere Qualifikation, die Ihre Mandantin nicht vorweisen kann.

Und weiter geht es mit den Beleidigungen. Wie gesagt, Susi hat nur den Bachelor und hatte während und nach dem Studium nur Stellen, die nie auch nur im Geringsten etwas mit Finanzwesen zu tun hatten. Logistikbranche ja, aber keine Finanzen.

Ich hingegen habe in meinem minderwertigen Fachhochschulstudium mehrere Semester Buchhaltung, Kosten-Leistungsrechnung, Betriebliche Steuerlehre, Volkswirtschaftslehre und Betriebswirtschaftslehre gehabt. Ich habe dort Prüfungen ablegen müssen und habe alle bestanden. Wo ist das bitte keine Qualifikation, um im Finanzbereich arbeiten zu können?

dass Susi ihren Arbeitsplatz in demselben Büro hat […] aber den begrenzten örtlichen Möglichkeiten geschuldet

Rein zufällig hab ich ein ganz gutes geografisches Gedächtnis und weiß, dass mindestens ein Büro frei geworden ist, in das Susi hätte umziehen können, um auch eine räumliche Trennung vom IT-Bereich vorzunehmen. Und mit Sicherheit übernimmt sie auch keinerlei finanzfremde Aufgaben, nachdem sie bereits längerfristig dem IT-Chef unterstellt war und immer noch in dessen Büro sitzt.

Wen wollen die eigentlich verscheißern?

Der Einsatz Ihrer Mandantin war hingegen auf den reinen IT-Bereich beschränkt.

Ähm. Ja. Nein!

Weil ich immer nur in der IT rumgehangen habe, haben mich die Buchhaltungs- und Controllingkollegen auch nie zu Geburtstagsfeiern eingeladen. Klar, die lassen immer artfremde Kollegen ihre Kuchen und Mettbrötchen wegfuttern, weil sie einfach so wahnsinnig nett sind.

Ich hatte durchaus Aufgaben aus dem Finanzbereich, mehr als einmal kam die kaufmännische Leiterin auf mich zu und bat mich um Zahlen und Hilfe. Die Leiterin übertrug mir ebenso Aufgaben wie mein direkter Chef und sie war mir weisungsbefugt.

Nochmal: wen wollen die verscheißern?

Dies ist mit den von Susi ausgeübten Tätigkeiten nicht vergleichbar.

Ja ne, ist klar.

Leider kann ich derzeit nicht besonders viel tun, weil meine Anwältin gerade im Urlaub ist. Ich werde meine ehemaligen Kollegen befragen, vielleicht können mir diese ein paar Antworten geben.
Als kleines Highlight fand ich allerdings, dass wegen des Urlaubs unter dem Anschreiben der Anwältin tatsächlich stand:
„nach Diktat verreist“ 🙂

Ring Frei – Zwischenstand

Ich hatte also am Montag den Termin mit der Anwältin, um zu klären, welche Möglichkeiten und Chancen ich habe, da nun meine Schwangerschafts- und Elternzeitvertretung immer noch im Unternehmen war, während ich der Arbeitslosigkeit entgegen sehe.

Bevor es losgehen konnte, musste ich diverse Formulare ausfüllen, haufenweise gespickt mit juristischen Formulierungen. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube, dass wenn meine Rechtsschutzversicherung nicht für die Kosten aufkommt, ich automatisch meine Seele verkauft habe, zusammen mit meinem Sparbuch. Je nachdem, was mehr wert ist.

Die Anwältin nahm sich dann der Sache an, studierte meinen Arbeitsvertrag und die Kündigung, ließ sich von den näheren Umständen berichten und besprach dann mit mir meine Optionen.

Da in der Kündigung bereits eine Abfindung vereinbart wurde, so ich denn keine Klage gemäß Kündigungsschutzgesetz erheben, sind meine Möglichkeiten ein wenig begrenzt. Durch diese Formulierung hat sich das Unternehmen quasi freigekauft, aber das widersprach der Berufsehre der Anwältin, die sich generell recht kampfeslustig gab.

Ich kann natürlich jederzeit auf Wiedereinstellung klagen und hätte damit vermutlich sogar Erfolg, müsste dann aber mit den Konsequenzen leben, die laut der Anwältin sehr häufig in Mobbing und über kurz oder lang einer Kündigung durch den Arbeitnehmer, diesmal dann ohne Abfindung, münden würden. Es hat schließlich Gründe gegeben, warum man mich nicht mehr haben wollte. Würde ich in einem großen Unternehmen arbeiten, wo ich nur ein oder zwei Mal im Jahr mit dem Vorgesetzten zu tun habe, könnte man durchaus klagen. Da ich mir aber mit meinem Chef ein Büro teile und jeden Tag mit ihm zusammen arbeite, würde sie von einer Klage abraten. Das entspricht auch meiner Einschätzung und ich hätte sowieso nicht mehr dort arbeiten wollen. Ich finde, so eine Kündigung ist deutlich genug in der Aussage.

Allerdings könnte sie versuchen, eine höhere Abfindung herauszuschlagen, auch wenn ich darauf an sich keinen Anspruch habe. In der Kündigung wurde als Abfindung 0,5 Monatsgehälter pro Jahr Betriebszugehörigkeit vereinbart, was wohl üblich und gesetzeskonform ist. Die Anwältin würde ein Schreiben aufsetzen, in dem sie 1,0 Monatsgehälter fordert und dann warten wir einfach ab, was passiert.

Mein Risiko ist dabei überschaubar, da ich eine Rechtsschutzversicherung ohne Selbstbeteiligung habe und mir so aller Wahrscheinlichkeit keinerlei Kosten entstehen. (Es gab auch da wieder jede Menge Klauseln, dass bestimmte Aktionen nicht von der Versicherung gedeckt sind, aber ehrlich, mir ist das alles zu hoch, ich vertraue einfach darauf, dass ich da ohne Eigenleistung davon komme.) Die Erfolgsaussichten sind 50:50. Wenn das Unternehmen sich auf die höhere Abfindung einlässt, gut, wenn nicht, hab ich zumindest nichts verloren und es immerhin probiert.

In diesem Zusammenhang betonte die Anwältin immer wieder, dass ohne Rechtsschutzversicherung das finanzielle Risiko recht hoch ist. Die Gebühren richten sich nämlich nach dem Streitwert und es ist in der Vergangenheit mehr als einmal vorgekommen, dass die herausgeschlagene Abfindung nicht mal die Anwaltskosten deckte.

Wir haben uns also darauf geeinigt, dass die Anwältin ein knackiges Schreiben aufsetzt und wir aufs Beste hoffen.
Zwei Tage später hat sie mir per Email eine Kopie des Schreibens geschickt und das war in der Tat knackig. Wäre ich das Unternehmen, ich würde die Abfindung sogar noch freiwillig auf 1,5 oder sogar 2 erhöhen 😉

Meine Versicherung hat sich in der Zwischenzeit auch gemeldet und bestätigt, dass sie sämtliche Kosten, bis auf die üblichen verklausulierten Ausnahmen, übernehmen, ich sie doch aber vor Klageerhebung bitte erneut kontaktieren sollte.

Jetzt bleibt nur noch die Reaktion der Gegenseite abzuwarten, von der ich natürlich berichten werde.

Ring Frei!

Manchmal gibt es Zufälle, die man sich in seinen wildesten Fantasien nicht vorstellen kann.

So surfte ich heute Abend nichtsahnend durch meinen Facebook-Newsfeed, schaute, was meine Freunde und Bekannten so machen und sah, dass Susi (wir erinnern uns: meine Schwangerschafts- und Elternzeitvertretung und das Beste seit der Erfindung von geschnitten Brot) auf einem Foto markiert wurde, inmitten meiner alten Arbeitskollegen, ganz offensichtlich immer noch dazu gehörend. Das Foto selbst wurde an die Pinnwand einer Kollegin, die heute Geburtstag hat, mit herzlichsten Glückwünschen gepostet.

Ich wurde stutzig, hieß es doch damals, dass Susis befristeter Vertrag nicht verlängert wird. Was macht sie also noch in der Firma?

Ich schrieb umgehend einen Kollegen an, mit dem ich immer gut konnte und fragte nach. Er bestätigte mir, dass Susi noch im Unternehmen ist, mit den gleichen Aufgaben wie vorher und sogar noch ein paar mehr, aber nichts, wofür man extra Qualifikationen braucht. So wie er und ich es verstehen, sitzt sie auf meinem Posten.

Morgen werde ich einen Anwalt für Arbeitsrecht anrufen, damit er sich dieser Sache mal annimmt. Denn soweit ich weiß und es meinem Rechtsverständnis entspricht, ist dieser Vorgang so nicht rechtens.

Mal schauen, was dabei heraus kommt, ich werde berichten.

Was mich aber wieder massiv ankotzt ist, dass ich immer für jeden Scheiß kämpfen muss. Es kann doch zur Abwechslung auch mal was für mich laufen 😦

Erster und Letzter

Heute war mein erster Arbeitstag nach der Elternzeit. Wie angekündigt, sollte es gleichzeitig auch mein letzter sein.

Pünktlich 9 Uhr fand ich mich an meinem Arbeitsplatz ein und stellte erfreut fest, dass der Aufzug defekt ist. Dann eben zu Fuß in den 4. Stock. Passte perfekt zu dem Tag. Etwas außer Atem oben angekommen, erwartete mich bereits meine Chefin.

Nach kurzem Smalltalk überreichte sie mir die Kündigung und mein Zwischenzeugnis, ich gab meine Zugangskarte ab, zwei Unterschriften und drei Jahre Betriebszugehörigkeit waren vorbei. Mir war ehrlich zum Heulen zumute. Ich war damals so froh, endlich einen Job gefunden zu haben, der mir liegt, bei dem ich die Kollegen mag und sie mich mögen und wo ich gerne jeden Tag hingehe. Ich hatte mich so auf den Wiedereinstieg gefreut und so ganz habe ich den Boden unter den Füßen noch nicht wieder gekriegt.

Schweren Herzens ging ich mich von den Kollegen verabschieden. Ich hatte vorher überlegt, ob ich zum Ausstand Donuts mitbringen sollte, mich aber dann dagegen entschieden, ich war absolut nicht in Feierlaune. Es stellte sich außerdem heraus, dass sämtliche IT-Kollegen durch Abwesenheit glänzten, sie waren in einem Workshop. War mir ganz recht, der Gang war so schon schwer genug.

So habe ich mich von meinen Buchhaltungsmädels verabschiedet. Sie erzählten mir von ihrer Unzufriedenheit, dass immer mehr Stellen gekürzt werden, aber die anfallende Arbeit gleich bliebe oder sogar noch mehr würde. Generell bereitet ihnen die Entwicklung große Sorgen.
Nach vielen Umarmungen und guten Wünschen verließ ich dann endgültig die nicht mehr ganz so heiligen Hallen.

Gegen den Frust und weil sich diverser benötigter Kleinkram angesammelt hatte, ging ich ein wenig shoppen. Ein Fühl-Bilderbuch für meine Süße zum Geburtstag, ein Fußballkartenspiel für den Großen für Ostern, ein neues Halstuch für ihn, weil er sein altes, innig geliebtes gestern im Urlaub mit den Großeltern verschmissen hat, Schuhe für meine Süße, weil ich beim ersten Versuch zu optimistisch war, was ihre Schuhgröße anbelangt und für mich einen neuen Whisky, irgendwie muss ich das ja alles ertragen 😉

Zum Abschluss noch einen großen, leckeren Kaffee und dann ab nach Hause, Sonnenfinsternis im Livestream gucken.

sofi

Frohes Neues Jahr

Oder: Mir gefällt das neue Jahr jetzt schon nicht mehr, ich möchte bitte ein neues haben.

Oder: Dem da oben war mal wieder langweilig.

Nachdem gestern ein weiterer Schiebetermin vor Gericht völlig unspektakulär in 5 Minuten über die Bühne gegangen war, stand heute der nächste Termin an. Mein neuer Chef und seine Chefin hatten mich zu einem Gespräch geladen. Ich ging davon aus, dass dabei meine Rückkehr zur Arbeit, die entsprechenden Termine und Übergabemodalitäten geklärt werden sollten.

Wie man der Vergangenheitsform entnehmen kann, hatte ich mich mächtig gewaltig geirrt, denn direkt nach den Neujahrswünschen wurde mir mitgeteilt, dass meine Stelle im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen in der IT-Abteilung gestrichen würde und ich damit quasi zu meinem Wiedereinstieg arbeitslos sei. Um mir entgegen zu kommen, würde man mir jetzt schon Bescheid geben und die Kündigung erst zu Ende April aussprechen, um mir mehr Zeit für Bewerbungen zu geben. Außerdem hätte ich noch so viele Urlaubstage übrig, da böte sich das mit dem einen Monat mehr an.

Joar, fetzt, so müssen neue Jahre anfangen. Gleichzeitig damit sind sämtliche Pläne für das Jahr mit gestorben. Der für Mai geplante eventuelle letzte Urlaub außerhalb der Schulferien. Mögliche Herbstferien. Das neue Auto. Der Umzug. Entweder weil ich in der Probezeit bin oder weil es finanziell nicht drin ist. Oder beides.

Werd ich also mal wieder nach Jobs suchen müssen, Bewerbungen schreiben und Absagen kassieren und meinem Ego blaue Flecken zufügen. Weil Jobs finden so einfach ist mit kleinem Kind.

Mich kotzt das grad richtig an. Ich hatte mich trotz aller Ängste auf den Wiedereinstieg gefreut, auf meine Kollegen, auf neue Aufgaben, aber eben auch auf die finanzielle Sicherheit. Hmpf.

Wie auch immer, für irgendwas wird das Ganze schon gut sein.

Oder so.

UPDATE/FRAGE: Ich habe jetzt gelesen, dass die Kündigung erst nach Ablauf der Elternzeit ausgesprochen werden darf. Da ich 3 Monate Kündigungsfrist habe, wären das für mich 3 Monate mehr Zeit zum bewerben und eben auch mehr Gehalt. Weiß da jemand was genaueres?