Xayriel orakelt: ESC 2016

Dieses Jahr gibt es die Orakelei zum Sangeswettstreit erst kurz vorm Finale, mit dem Wissen der Halbfinale und natürlich wie immer sehr persönlich gefärbt, so dass die tatsächlichen Ergebnisse meilenweit daneben liegen können.

Fangen wir mit den Chancen für Deutschland an. Jamie-Lee hat an sich alles, was eine deutsche Grand-Prix-Gewinnerin mitbringen muss: jung, niedlich, völlig unbedarft, markante Stimme, ganz brauchbares Lied. Für Nicole und Lena hat diese Mischung gereicht, bei Jamie-Lee bin ich mir leider nicht so sicher, was hauptsächlich am Lied liegt, welches für meinen Geschmack einen Ticken zackiger und mit mehr Akzenten hätte sein können. So plätschert es ein wenig vor sich hin, ohne richtig in die Gänge zu kommen. Ich tippe auf einen Platz im oberen Mittelfeld (= im unteren Drittel auf der linken Seite des Tableaus).

Tja, und dann geht es direkt weiter zum Titelkampf. Russland, sagen die Buchmacher, wird es machen. Ja, die Show ist klasse, die visuellen Effekte bis zum Maximum ausgereizt. Macht man aber die Augen zu, bleibt ein dünnes Allerweltslied, welches mich überhaupt nicht vom Hocker gerissen hat.

Das taten eher Georgien oder Bulgarien. Die Georgen mit einem Lied im besten Grunge-Rock, hauptsächlich handgemacht mit Gitarren und Schlagzeug, was eine schöne Abwechslung zu den vorherrschenden Synthieklängen direkt aus dem Computer ist. Diese setzt zwar Bulgarien ein, kreiert damit aber ein schönes, treibendes Lied, bei dem man automatisch mitwippt und ich mir wünschte, ich wäre 15 Jahre jünger und könnte mich dazu auf einer Tanzfläche austoben.

Österreich geht nach dem Reinfall im letzten Jahr, wo sie sich die 0-Punktewertung mit Deutschland teilten, mit einem komplett in französcher Sprache gesungenen Beitrag an den Start und könnte damit den großen Wurf landen. Auf jeden Fall gibt es dafür mehr Punkte als im letzten Jahr, da leg ich mich fest!

Belgien hingegen verfolgt das Motto „gut geklaut ist besser als schlecht selber komponiert“ und sampelt Queens „Another one bites the dust“. Für mich zu plump, aber der Erfahrung nach übersieht der ESC-Zuschauer solche Details gerne, zählt also zum erweiterten Favoritenkreis.

Dazu zählt wohl auch die Niederlande, die seit den Common Linnets den Countryfolkpop für sich entdeckt haben. Ich fand es langweilig, aber ich habe ja auch keine Ahnung.

Was die letzten Jahre schon nervte, aber dieses Jahr scheinbar einen neuen Höhepunkt fand, sind Balladen. Ab und zu mal eine Ballade kann schon schön sein, besonders wenn ein paar besondere Effekte dabei sind. Die allermeisten Balladen sind jedoch – ich entschuldige mich für die Wortwahl – kotzelangweilig, allen voran Tschechien.

Zum Glück haben die allermeisten die Halbfinale nicht überstanden. Übrig geblieben sind Armenien, Kroatien, Israel, Polen und Serbien. Aber irgendjemand muss ja den Bus voll machen 😉

Eine der ganz wenigen Balladen, die mir gefallen hat und die auch weit vorne landen könnte, ist die aus der Ukraine. Sehr kraftvoll und teilweise in krimtatarisch gesungen.

Am Ende gewinnt jemand, den niemand auf der Rechnung hatte, Zypern zum Beispiel. Oder Litauen. Oder Schweden, das als Titelverteidiger gut nachgelegt hat.

Was macht Australien diesmal? Erstens sind sie wieder dabei, was für mich überraschend kam. Aber die EBU hat wohl eingesehen, dass der australische Markt zu groß ist, um ihn mit einer einmaligen Teilnahme abspeisen zu können. Gefällt mir gut, da ich mir viel von den australischen Beiträgen erhoffe und so enttäuscht mich Dami Im auch nicht, wobei es für den Sieg nicht reichen wird.

Und der Rest? Wird sich mit den Balladenschmetterern die rechte Seite des Tableaus teilen, denn sowohl Aserbaidschan als auch Frankreich, Lettland,  Großbritannien und Spanien kommen mit seichtem, akzentfreien Pop daher. Ungarn ist ebenso poppig, hat aber ein durchaus schnuckliges männliches Model am Start, wohingegen Italien die Langweiligkeit der Einheitsbreipopsongs sogar noch steigern kann. Malta wird separat erwähnt, weil die Sängerin so unglaublich hartnäckig ist. Reichte es 2001 immerhin für den 2. Platz, wird es dieses Jahr mit viel Glück eine Platzierung im Mittelfeld werden.

Kurz zusammengefasst: Sieger wird Bulgarien, 2. Russland, 3. Ukraine. Die restliche Top-10, unsortiert: Deutschland, Schweden, Georgien, Zypern, Belgien, Niederlande, Österreich.

P.S. Mein bester Freund, der das bei Fußballthemen ganz wunderbar und treffsicher kann, orakelt: Schweden 1., Deutschland 4.

Reiseblog

Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass mein drittletzter Blogeintrag mir ungewöhnlich viel Traffic und 3 neue Follower (Herzlich Willkommen!) beschert hat. Scheint, dass Reiseblogs nach wie vor beliebt sind und bevorzugt b/gesucht werden.

Das Doofe ist jetzt aber, dass ich das Reisethema aus diesem Blog ausgegliedert und dafür ein separates Blog geschaffen habe: 9erblogunterwegs.

Ja aber, da ist doch gar nichts mehr los!

Im Prinzip ja, aber nein. Ich habe mir fest vorgenommen, die Italienreise vollständig zu verbloggen und zwar bevor wir uns zur Nordsee aufmachen. Wer also an Reiseberichten interessiert ist, folge mir bitte dort.

Und damit mein Vorhaben nicht nur ein Lippenbekenntnis bleibt, habe ich heute sogar einen neuen Blogeintrag verfasst: Italien, Tag 4: Pisa.

Ihr könnt aber auch hier bleiben, weil ich vermutlich ja doch jeden Eintrag hier rebloggen werde 😛

Reiselust

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche, durch des Frühlings holden, belebenden Blick!

Kaum schauen die Schneeglöckchen der Sonne entgegen, machte sich in mir eine Unruhe bemerkbar, die ich zunächst nicht zuordnen konnte. Erst nach und nach kristallisierte sich heraus, was mich umtrieb. Verstärkt wurde dies durch Gespräche von Kollegen und diversen Zetteln in Schule und Kindergarten. Alles drehte sich um den Sommerurlaub und alle Welt schien bereits bestens darauf vorbereitet, nur wir hatten mal wieder gar keinen Plan.

Wir wussten noch nicht mal, wann hier die Sommerferien sind. Oder wann der Hort schließt. Oder der Kindergarten.
Von einem Reiseziel ganz zu schweigen.

Früher hatten wir den Plan, nach Holland zu fahren, weil das nicht so weit weg ist. Dann war das nicht exotisch genug, also liebäugelten wir mit dem Baltikum. Weil sich dort aber so eine komische russische Exklave dazwischen gemogelt hat, war die Anreise an Land ziemlich lang, so dass ich testweise den Seeweg probierte. Der war aber so unglaublich teuer, dass ich dachte, wir könnten auch gleich nach Finnland fliegen. Da sind aber die Mietwagenpreise jenseits von gut und böse, also schied das als Option auch wieder aus.

Kurz nochmal zu den Inseln geschielt, Schottland oder Irland, aber da fehlte mir der Enthusiasmus. Griechenland wollte ich immer schon mal hin, ist ja geschichtlich nicht ganz uninteressant und wirtschaftlich kann das Land jeden Cent gebrauchen, aber in der aktuellen Situation sind Strandbesuche ein eher zweifelhaftes Vergnügen. Italien waren wir erst, Spanien und Frankreich interessieren mich gerade nicht und Portugal ist zu weit.

Tja, und das war’s auch schon fast, was europäische Ziele mit Strandzugang angeht. Zurück auf Anfang: was nochmal sprach gegen Holland?

Eigentlich nichts, dafür gab es aber diverse Pros:

  • mein Cousin wohnt seit über 20 Jahren in Utrecht
  • ein sehr guter Freund stammt aus der Ecke
  • vor 20 Jahren machten wir als Abiabschlussfahrt einen einwöchigen Segeltörn übers Ijsselmeer
  • Amsterdam würde ich mir gerne näher anschauen
  • die Belgier und Niederländer können sehr lustige Grenzen ziehen
  • ich hab auf Anhieb eine sehr preiswerte Unterkunft im Zielgebiet gefunden

Und weil wir schon mal in der Gegend sind, hängen wir zu den 2 Wochen Holland eine Woche Belgien dran. Einfach weil wir es können und wir vergangenes Jahr keinen Urlaub, nicht mal einen ganz kurzen, hatten.

Habt ihr Ziele in Belgien oder den Niederlanden, welche man unbedingt gesehen haben muss? Kindgerechte Aktivitäten, außer am Strand Steine oder Sand ins Wasser werfen? Gibt es irgendwas zu beachten?
Ich bin wie immer für jeden Tipp dankbar!

© Foto von Flickr/Moyan Brenn „Holland“, (CC BY 2.0)

Xayriel orakelt: ESC 2015 – Jetzt erst recht

Die beiden Halbfinale sind Geschichte, von meinen Favoriten sind einmal 6 und einmal 7 von 10 durchgekommen, zeigt also, dass ich ehrlich absolut keine Ahnung habe, was ich hier eigentlich mache 😉
Dennoch möchte ich versuchen, ein paar Favoriten und nicht ganz so doll einschlagende Beiträge zu prophezeien.

Sieger: Extrem schwierig dieses Jahr. So richtig vom Hocker gehauen hat mich in den Halbfinals nichts. Als Favorit wird von den Buchmachern Schweden gehandelt. Ich fand das Lied an sich eher so mittelprächtig, aber die Show war schon klasse. Erfrischend anders zeigt sich Großbritannien, aber solche Lieder sind immer schwierig einzuschätzen, da kann vom ersten bis letzten Platz alles drin sein. Polen und Armenien haben den Mitleids-, Australien hat den Exotenbonus, wobei diese Lieder ohne Bonus wohl eher unter ferner liefen laufen würden. Wird sich zeigen, wie sehr die Zuschauer darauf anspringen. Russland darf wie immer zu den Favoriten gezählt werden, obwohl ich ihnen für diesen heuchlerischen Beitrag den letzten Platz wünsche! Serbien klingt ganz gut, damit könnt ich als Sieger ganz gut leben, solange nicht das Kleid der Sängerin wieder von unten aufgepustet wird.

Verlierer: Wenn es nach mir ginge, würde hier Armenien ganz vorne liegen, zu melodramatisch, zu bedeutungsschwanger, das passt irgendwie nicht zum ESC, auch wenn das Thema selbst definitiv wichtig ist.
Frankreich ist ganz heißer Kandidat für den letzten Platz, absolut nichtssagendes Lied. Da Balladen eher selten gewinnen, wird sich Griechenland ebenfalls hinten einreihen, genauso wie Italien, daran werden auch die schnuckligen drei Jungs nichts ändern. Lettland finde ich ganz furchtbar und frage mich, wie das Lied bis ins Finale kommen konnte, ebenso wie Albanien.

Überraschungskandidaten: Österreich könnte die Niederlande des Vorjahres werden, aber vermutlich verhindern die Frisuren eine Topplatzierung 😉 Im Ernst, ich mag das Lied, das ist schön eingängig und das dürfte von mir aus auch im Radio hoch und runter laufen.
Belgien kommt minimalistisch daher, kann funktionieren, wird es aber wohl eher nicht.
Wenn die Stimmen, anders als im Halbfinale halten, könnte Estland eine echte Überraschung werden.

Und Deutschland? Joar. Grundsätzlich hat sich die Qualität der deutschen Beiträge in den letzten Jahren deutlich verbessert und zum Glück sind wir weit weg von Gracia oder den No Angels. Nichtsdestotrotz ist Qualität beim ESC kein Erfolgsgarant, wie Texas Lightning oder Elaiza zeigen, die es beide nicht auf die linke Seite des Tableaus geschafft haben.
Wenn Ann Sophie den roten Hosenanzug statt des schwarzen trägt und ein bisschen weniger auf Lena macht, könnte es für eine vordere Platzierung reichen, das Lied ist gut genug dafür. Auf den Sieg zu hoffen ist wohl zu vermessen, nichtsdestotrotz werde ich die Daumen drücken und jeden einzelnen Punkt für Germany bejubeln.

Gehört ja schließlich dazu 🙂

Und am Ende kommt eh wieder alles ganz anders!

P.S.: Wer möchte, kann mit mir den ESC live auf Twitter verfolgen @Xayrielle

Nachtrag: Xayriel orakelt die WM

War das nicht eine schöne WM? So wenige gelbe Karten, so viele verletzte Spieler, so überaus kompetente Schiedsrichter, so professionelle Kommentatoren.*

Im Ernst, die WM war gerade zu Anfang von Überraschungen geprägt, die mich bei meinen ganzen Tippspielen doch recht alt haben aussehen lassen – genauso wie bei meinen Orakelvorhersagen. Ich geh sie am besten mal im Einzelnen durch:

Weltmeister wurde tatsächlich Deutschland! Yeah! Freudentaumel allerorten!

Vizeweltmeister ist nicht Spanien geworden, sondern Argentinien. Hatte ich außer als Gruppenerster überhaupt nicht auf dem Zettel.

3.platzierter wurde letztendlich die Niederlande und das recht mühelos gegen desolat auftretende Brasilianer.

Überraschungserfolg war nicht Belgien, die zwar recht weit gekommen sind, sondern Costa Rica, welche nicht nur Gruppensieger in einer Gruppe mit 3 ehemaligen Weltmeistern wurden, sondern auch bis ins Viertelfinale vordrangen und dort nur knapp von den Niederlanden im Elfmeterschießen niedergerungen wurden.

Miroslav Klose hat sich allerdings den WM-Torschützenkönig aller Zeiten geholt, tatsächlich mit einem Tor gegen Ghana in der Vorrunde. Allerdings war sein 16. Treffer nicht im Finale, sondern bereits im Halbfinale gegen Brasilien, wo schließlich jeder ein Tor machen konnte, der wollte 😉

Torschützenkönig wurde James Rodriguez aus Kolumbien mit 6 Toren, einem mehr als Thomas Müller. Neymar hat „nur“ 4 Tore geschossen, David Villa hatte durch das frühe Ausscheiden Spaniens keine echte Chance auf den goldenen Schuh.

Die Gruppensieger (tatsächlich, getippt von mir, getippt von meinem bester Freund):

  • Brasilien, Brasilien, Mexiko
  • Niederlande, Spanien, Niederlande
  • Kolumbien, Japan, Griechenland – wer tippt auch schon auf Kolumbien? 😉
  • Costa Rica, England, Uruguay
  • Frankreich, Schweiz, Schweiz
  • Argentinien, Argentinien, Argentinien
  • Deutschland, Deutschland, Deutschland
  • Belgien, Belgien, Belgien

Fazit:

So ganz ungeeignet als Orakel scheine ich nicht zu sein, lag aber bei einigen Tipps ganz weit daneben. Ist aber nicht sonderlich verwunderlich, wenn ein Twitter-Hashtag #dieseWMistuntippbar lautete 🙂

Und was bleibt von der WM?

  • Freistoßspray
  • Torlinientechnik
  • zweifelhafte Schiedsrichtervorgaben mit entsprechend schlechten Schiedsrichterleistungen
  • überragende Torhüter mit unglaublichen Rettungstaten
  • der 4. Stern für Deutschland

 

* Vorsicht, könnte Ironie enthalten.

Xayriel orakelt

Heute: die FIFA-Fußball-WM

Dieses Orakel ist wesentlich schwieriger als der Eurovision Song Contest, vor allem, weil ich die allerwenigsten Teilnehmer in letzter Zeit habe spielen sehen und wirklich einschätzen kann. Zudem sind gerade beim Fußball meine Tipps emotional eingefärbt.

Weltmeister: Natürlich Deutschland! Realistisch denke ich jedoch, dass spätestens im Halbfinale das Ende der sportlichen Fahnenstange erreicht sein wird, es sein denn, Jogi hat noch ein ganz unbekanntes Spielsystem im Ärmel und/oder lässt vornehmlich die jüngeren Akteure auflaufen. Immerhin wären sie dann mal wieder die Weltmeister der Herzen. Sollten sie allerdings bereits in der Vorrunde ausscheiden, was bei den nicht gerade superschwachen Gruppengegnern gar nicht so unwahrscheinlich ist, seh ich auch schwarzrotgold für die Herzensmeisterschaft.

Für den Fall, dass es Deutschland nicht schafft, hat Brasilien echt gute Karten, zumal mit dem Heimvorteil im Rücken. Als Joker setze ich England, welches vermutlich das jüngste WM-Team aller Zeiten stellt 🙂

Vizeweltmeister: Spanien, da die Iberer nicht schon wieder Meister werden können. 3 Titel in Folge sind schlicht zuviel des Guten!

3.Platzierter: Deutschland, welches im Spiel um Platz 3 Italien furios schlägt! Weltmeister der Herzen und so* 😀

Überraschungserfolg: Belgien, wird von einigen auch als Weltmeister gehandelt.

Torschützenkönig: David Villa oder Neymar. Da die Deutschen mit nur einem echten Stürmer in Brasilien auflaufen und wir ganz viele Spieler mit Torriecher haben, werden wir den Torschützenkönig eher nicht stellen, dafür aber ganz viele deutsche Spieler in die Torschützenliste eintragen können.
Miroslav Klose wird allerdings den WM-Torschützenkönig aller Zeiten klar machen und Ronaldo überholen, mit einem Tor in der Vorrunde gegen Ghana und dem titelentscheidenden Tor für uns im Finale gegen Brasilien! Und nach seiner Rückkehr nach Deutschland wird ihm ein überlebensgroßes Denkmal gesetzt, gleich neben dem Hermann im Teutoburger Wald 😉

Gruppensieger:

  • A: Brasilien
  • B: Spanien
  • C: Japan
  • D: England*
  • E: Schweiz
  • F: Argentinien
  • G: Deutschland*
  • H: Belgien

Jetzt muss ich noch fix die Tipps in meinen 4(!) Tipprunden abgeben und dann kann es losgehen. Ich hoffe auf eine schöne, spannende und faire WM und am Ende kommt eh wieder alles gaaaaanz anders!

* Bei der Konstellation Deutschland Sieger Gruppe G und Italien Zweiter Gruppe D ist mein prophezeites Spiel um Platz 3 so nicht möglich, da die beiden Mannschaften bereits im Achtelfinale aufeinander treffen, ebenso bei der Konstellation Italien Gruppenerster und Deutschland Gruppenzweiter. Falls dies eintritt, bomben wir eben die Niederländer im Spiel um Platz 3 weg, denn 3. Plätze können wir nunmal richtig gut 😉

NACHTRAG:

Mein vom Fußball richtig Ahnung habender bester Freund meint, dass ich sehr daneben orakeln würde. Und weil Meckern ja schließlich jeder kann und am Ende die Ente ihre Stoffwechselendprodukte ausscheidet, gibt es hier seine Orakeltipps:

Gruppensieger:

  • A: Mexico
  • B: Niederlande
  • C: Griechenland
  • D: Uruguay
  • E: Schweiz
  • F: Argentinien
  • G: Deutschland
  • H: Belgien

Halbfinale: 

  • Deutschland
  • Uruguay
  • Niederlande
  • Belgien

Weltmeister:

  • Deutschland

Nachtrag: Xayriel orakelt

War ich doch gar nicht so schlecht als Orakel 🙂

Ich hab den Gewinner und den letzten Platz richtig vorher gesagt. Glückwunsch an Conchita Wurst!

Armenien und Schweden sind tatsächlich weit vorne gelandet, leider habe ich die Niederländer übersehen, die sich ganz frech davor drängelten.

Polen ist im Mittelfeld gelandet, ob das ein gutes Ergebnis ist, liegt im Auge des Betrachters.

Nur bei Elaiza lag ich deutlich daneben. Schade, gefällt mir das Lied doch sehr.

Wenn das beim Lotto nur auch so gut klappen würde 😉

 

Positiv bleiben vom gestrigen Abend die Toleranz fast ganz Europas gegenüber Andersartigem und das Aufbrechen der alten Punkte-Zuschieb-Allianzen in Erinnerung. Und eine sehr gelungene Show mit sehr hochwertigen Beiträgen. Das hab ich in vergangenen Jahren schon ganz anders erlebt.

Als Abschluss noch mein All-time-Eurovision-Song-Contest-Favourite: