Das war jetzt zu einfach!

Die letzten Monate waren echt nervenaufreibend für mich und dies hatte unter Anderem mit dem Einschlafverhalten meiner Süßen zu tun.

Bislang war es so, dass sie, wenn es Zeit zum ins Bett gehen war, gemütlich auf dem Sofa einschlafgestillt wurde. Das klappe zuverlässig gut, nach 10 Minuten war sie eingeschlafen, nach weiteren 10 Minuten konnten wir sie problemlos ins Bett legen, wo sie seelenruhig weiter schlief. Ich wußte, ich hab um spätestens 20:30 Uhr Feierabend und konnte den Abend entsprechend planen. Natürlich gab es auch da Ausnahmen, aber es waren tatsächlich Ausnahmen, die vielleicht ein- oder zweimal im Monat vorkamen.

Seit Anfang dieses Jahres war es aber anders. Das mit dem Stillen klappte zwar immer noch gut, mein Mädchen schlief auch dabei ein, doch sobald ich sie ins Bett legen wollte, wurde sie wach und weinte los. Dabei war es völlig egal, wie lange ich nach dem Einschlafen wartete oder ob das Kindlein bereits tief und fest schlief und schnarchte, sie wurde jedes Mal wach. Auch wenn ich sie sofort wieder aus dem Bett nahm, regte sie sich dermassen auf, dass es eine gute Stunde brauchte, bis sie sich wieder beruhigt hatte und wir den nächsten Versuch starten konnten. Nicht selten endete es damit, dass ich dann direkt mit ihr zusammen ins Bett gegangen bin, so dass ich Null Feierabend hatte. Ein- oder zweimal mag das ja noch angehen, aber nicht jeden Tag über mehrere Wochen. Entsprechend frustriert war ich und oft drückte ich das schreiende Kind meinem Mann in die Hand, um wenigstens noch Wäsche aufhängen oder Behördenkram erledigen zu können.

Wir waren einigermassen ratlos, wie wir weiter verfahren sollten und ich versuchte mich daran zu erinnern, wie wir das beim Großen gemacht hatten. Am Anfang war auch das Einschlafstillen und irgendwann haben wir ihn einfach so ins Bett gelegt, vorher eine Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen und das war’s. An größere oder langanhaltende Dramen konnte ich mich nicht erinnern.

Also versuchten wir das mit der Süßen. Das Stillen vorm Schlafen gehen wie gehabt. Ich könnte da zwar auch drauf verzichten, aber ich habe den Eindruck, die Kleene braucht diese Extraportion ganz engen Körperkontakts, um vom Tag runter zu kommen, weshalb ich ihr das gebe und wirklich stören tut es mich auch nicht. Ich vermute zudem, dass sich das in der nächsten Zeit von selbst erledigt.
Beim Nuckeln schlief sie aber nicht mehr ein und so legten wir sie einfach wach ins Bett. Auf dem Weg dorthin erklärte ich ihr, dass es schon ganz spät sei, ihr Bruder jetzt auch ins Bett ginge und es schon dunkel wird. So dunkel, dass wir im Schlafzimmer sogar das Licht anmachen müssen. Dann legte ich sie ins Bett, sagte meinen Gute-Nacht-Gruß („Gute Nacht, schlaf gut, träum was Süßes, ich liebe dich!“), knipse das Licht aus und ging aus dem Zimmer.

Anfangs ließen wir die Tür auf und im Raum davor das Licht an, aber das brachte gar nichts, die Kleene jammerte und wollte unbedingt aus dem Bett raus. Also versuchten wir es mit geschlossener Tür. Sie jammerte zwar immer noch, aber ich hatte den Eindruck, dass es mehr ein Protest- als ein Unglücksjammern ist. Wir warteten ab und wenn sie länger als 3 Minuten jammerte, holten wir sie wieder aus dem Bett. Dann kuschelten wir ausgiebigst und eine Viertelstunde später starteten wir den nächsten Versuch. Das mussten wir allerdings nur zweimal machen, die anderen Male beruhigte sie sich nach einer Minute.

Seit einer Woche geht es fast ganz ohne Jammern, nur ein heftiges „Neeeein“, wenn ich sage, dass es ins Bett geht und maximal ein lautes Klagen beim ins Bett legen. Meist dreht sie sich einfach um, grabscht nach ihrem Teddy und schläft ein. Einfach so.

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Ich hätte nicht erwartet, dass es sooooo einfach geht. Daumen drücken, dass es so bleibt!

Schadsauger

Stillen ist eine tolle Sache!

Es ist fast immer und überall möglich, augenblicklich verzehrbereit, automatisch temperiert, steril und in ausreichenden Mengen verfügbar. Mir war von Anfang an klar, dass ich unbedingt stillen wollte und auch alles daran setzen würde, dass es klappt. Und wie so vieles bei mir, entstand der Wunsch vornehmlich aus Bequemlichkeit. Wenn ich nur daran denke, nachts aufzustehen, in die Küche zu tappern, womöglich noch Licht anmachen zu müssen, den Flaschenwärmer anzuwerfen, die Milchpulvermenge abzumessen, ein trinkbares Gebräu herzustellen und dies dann in das Kind zu kriegen, werden meine Augen ganz schwer und müde.

Allerdings muss ich zugeben, dass an Tagen wie heute, wo die Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke stagnieren, Milchpulver und Flaschenfütterung sehr verlockend erscheinen. Mein Mädchen ist so durstig, dass sie nach allerspätestens einer Stunde wieder an die Brust will. Von den wunden Brustwarzen mal abgesehen, kann ich gar nicht so schnell Flüssigkeit in mich reinkippen, wie sie eine halbe Etage tiefer wieder ausgesaugt wird. Dass dieser Vorgang körperlich recht anstrengend ist, nehm ich sogar gerne und mit einem Auge auf die Waage schielend in Kauf. Aber dass ich dabei jedesmal dieses menschliche Wärmekissen auf meinem Arm habe, wo mir die Suppe eh schon sonstwo steht und ich 5 mal am Tag duschen könnte, das schafft mich wirklich. Da würde ich gerne öfter den Daddy mit in die Pflicht nehmen können.

Ich hoffe jetzt einfach auf Mittwoch, wo die Temperaturen wieder ein wenig runter gehen sollen. Bis dahin machen der Schadsauger und ich einfach das Beste daraus. Nützt ja nix 😉

28 Tage

Es braucht 28 Tage, um alte Gewohnheiten abzulegen oder neue Aktivitäten zu Gewohnheiten werden zu lassen. Hat sich erstmal etwas rituell eingeschliffen, kann man sich gar nicht mehr vorstellen, dass es je anders war.

So geht es mir auch mit meinem Mädchen. Ich weiß, dass es eine Zeit „davor“ gab. Dass ich schwanger war. Und noch weiter zurück nicht schwanger und „nur“ Mama meines Großen. Ich hab Blogeinträge und Fotos, die das beweisen.
Aber wirklich dran erinnern kann ich mich nicht, so sehr habe ich mich nach besagten 28 Tagen an den Zustand „danach“ schon gewöhnt.

Die Kleine ist so völlig anders als ihr großer Bruder, viel anspruchsvoller und dadurch auch anstrengender.

Der Große wollte aller 2 Stunden an die Brust. So regelmäßig, dass ich die Uhr danach stellen konnte. Einmal angedockt hat er dann für 10 Minuten getrunken und ist direkt eingeschlafen. Kein Spucken, kein Bäuerchen, kein Überlaufen.
Die Kleene braucht ewig an der Brust und zieht beim Trinken unglaublich viel Luft. Manchmal kommt nach dem Futtern ein ausgewachsener Bauer raus, viel öfter jedoch resultiert das in beinahe explodierenden Windeln. Ist sie fertig mit Trinken, folgen 10-15 Minuten wohlige Glücksseeligkeit, in denen gierig die Umgebung angeschaut und jedes Detail, so sie es jetzt schon erkennen kann, in sich aufgesogen wird. Spätestens nach 30 Minuten ist dieser Zustand vorbei und sie will wieder an die Brust. Dann wird so lange getrunken, bis sie überläuft. Sie ist danach total müde, findet aber nur in den Schlaf durch viel gutes Zureden, Festhalten, Tragen, Wiegen, etc. Hat sie es letztendlich geschafft, ratzt sie allerdings 3-4 Stunden durch.

Da dieses Ritual rund um die Uhr stattfindet, haben wir noch keinen richtig strukturierten Tagesablauf hinbekommen. Der Rhythmus wird zudem immer wieder gestört durch Arzttermine, Besuche der Hebamme, querliegende Pupse oder generell schlechte Tage, an denen weder Tragetuch noch Dauernuckeln helfen.

Beim Großen half Bewegung. Autofahren: super. Spaziergang mit Kinderwagen: genial. Ausflug im Tragetuch: spitze. Man durfte nur nicht stehen bleiben, dann wurde sofort gebrüllt, egal, ob man vorher tief und fest geschlafen hatte.
Mein Mädchen findet das alles doof. Kinderwagen geht nur, wenn er steht. Autofahren bitte nur, wenn man rausgucken kann.
Tragetuch funktioniert aber auch bei ihr wunderbar. Findet allerdings mein Rücken nicht so toll, der das zusätzliche Gewicht vor der Brust nicht gewohnt ist und lautstark protestiert.

Nützt alles nix, da muss ich jetzt durch und in spätestens 28 Tagen hat sich auch das eingespielt 🙂

Schwergewicht

Falls es noch Zweifel gab, dass mein Mädchen wirklich etwas nachzuholen hatte: sie hat von Sonnabend zu heute 250 Gramm zugenommen und wiegt jetzt stolze 3650 Gramm. Umgerechnet auf einen erwachsenen Menschen mit 80 Kilo Körpergewicht wäre das eine Zunahme von 6 Kilogramm.

Uff!

Die Nebenwirkungen sind ziemlich schmerzende Brustwarzen und eine Milchüberproduktion, so dass ich vor allem nachts öfter mal das Bett flute. Aber Wickelunterlagen sind nicht nur zum wickeln geeignet 😉

Alles doof

Es gibt so Tage, da ist einfach alles doof. Da möchte ich mich nach dem Aufstehen gleich wieder hinlegen und einen neuen Tag haben.

Letzte Nacht war echt heftig, die Kleene wollte nicht zur Ruhe kommen, immer wieder an die Brust. Dazu hat sie dreimal die Windel vollgehauen, danach war wieder Platz im Bauch und der wollte gefüllt werden.

Bei mir hat sich ein schmerzhafter Milchstau eingeschlichen, der mich zusätzlich wach hielt. Immerhin war es eher von Vorteil, dass mein Mädel so hungrig war, so konnte ich aktiv etwas gegen den Stau tun. Mittlerweile hat er sich auch fast aufgelöst, schmerzt nur noch beim Draufdrücken und nicht mehr bei jeder Bewegung. Bin nicht sicher, woher der Stau kommt, ob vom Still-BH, der Theater am Mittwoch oder einer unglücklichen Stillposition, werde das weiter beobachten müssen.

Wie auch immer, ich hab kaum wirklich geschlafen. Als ich das heute vormittag, unter zu Hilfenahme zweier Paracetamols, nachholen wollte, rief mich erst eine Kollegin an, sie bräuchte noch die offiziellen Daten zur Geburt wegen der Lohnabrechnung, und keine 10 Minuten später meine Hebamme, dass sie statt halb fünf doch jetzt schon in einer halben Stunde vorbeikommen würde.

Immerhin war der Hebammenbesuch schön. Das Baby durfte das erste Mal baden und fand es richtig klasse. Sie war danach richtig knülle, wollte nur noch was trinken und ratzt seitdem friedlich neben mir. Ich bekam ein wenig die Seele gestreichelt und noch ein, zwei Tipps zum Milchstau. Bin zwar immer noch sehr müde, aber das lässt sich mit einem ausgiebigen Mittagsschlaf ändern.

Sie werden ja so schnell groß

Und leider ist das wahr.

Mein Mädchen ist jetzt genau eine Woche alt und hat schon eine Riesenentwicklung hinter sich. Bestanden die ersten Tage nur aus Schlafen, Trinken und Windeln vollhauen, so wird jetzt schon intensiv geschaut.

Ständig sind die Augen offen und sie schaut alles genau an, hat dabei immer einen erstaunten Ausdruck im Gesicht. Ich schaue ihr dabei mit einem ebenso erstaunten Gesichtsausdruck zu, fasziniert von diesem kleinen Wunder.

Die vielen Eindrücke müssen jedoch auch verarbeitet werden und das kann ganz schön anstrengend sein. Denn sie will ständig an die Brust, kommt nicht zur Ruhe, strampelt ohne Unterlass. Gestern war es ganz schlimm, da ging das Theater von 18 bis 24 Uhr. Dafür hat sie dann heute bis kurz vor 12 Uhr geschlafen, wurde nur einmal wach, um zu trinken.
Fanden meine Brüste gar nicht lustig, haben die sich doch mittlerweile auf einen 2-Stunden-Rhythmus eingestellt.

Heute war sie drauf und dran, das gestrige Theater zu wiederholen, aber nicht mit mir. Ich holte mein Tragetuch raus, packte das Kind hinein, fummelte alles zurecht und als ich wenig viel später, ein wenig aus der Übung, fertig war, schlief das Kindlein friedlich. So muss das.

Allerdings hatte ich gehofft, ich könnte ein wenig länger auf das Tragetuch verzichten, aber sie werden ja so schnell groß *seufz*

Geburtsvorbereitungskurs – Teil 5

Nachdem sich mein Puls und Blutdruck nach der Lektüre dieses Kinderdoc-Posts, vor allem der zugehörigen Kommentare, wieder ein wenig normalisiert haben, kann ich mich dem Bericht des letzten Teils meines GVKs widmen.

An  Teil 4 vergangene Woche konnte ich leider nicht teilnehmen, weil der Große mit Bindehautentzündung und nervigem Husten zuhause bleiben musste.

Nach der Begrüßung wurden wir gefragt, ob wir noch brennende Themen hätten, die wir unbedingt noch besprechen sollten, aber alle Teilnehmer waren da wunschlos glücklich. Da mir ein Teil fehlte, wollte ich auch nicht planlos dazwischen quatschen und hielt mich mit Vorschlägen zurück. Die Hebamme hatte allerdings noch das Thema Stillen auf ihrer Liste und es folgte wieder der Erfahrungsaustausch.

Fast alle hatten mehr oder weniger mit entzündeten Brustwarzen zu kämpfen, welche jedoch ausnahmslos mit Lanolin gut behandelt werden konnten. Diverse Mamas hatten schmerzhafte Milchstaus mit Fieber und Schüttelfrost. Ich berichtete von meinem äußerst heftigen Milcheinschuß und dass ich davor aktuell auch richtig Panik habe. Die Hebamme empfahl mir, vorher zu versuchen, eher wenig zu trinken, da viel  Flüssigkeit die Menge des Milcheinschußes beeinflussen würde. Nur immer schlückchenweise an Pfefferminztee nippen und aufs Beste hoffen. Na, ich bin gespannt, ob das hilft.

Dann folgte eine Lockerungs- und Atemübung. Wir sollten uns vorstellen, uns umgebe eine Glaskugel und wir würden diese von innen anmalen. Erst mit einem großen dicken Pinsel für die Flächen, dann ein kleiner Pinsel für die Akzente wie Wellenlinien und zum Schluss viele Punkte. Zu den Bewegungen die entsprechenden Geräusche: swusch, ssssssst, tock tock tock.

Es folgte eine Partnerübung, bei der sich zwei Frauen gegenüber sitzen und sich nur an den Fingerspitzen berühren. Eine macht die Augen zu, die andere führt die Hände und schaut, wie gut das funktioniert. Dann wird gewechselt. Am Ende machen beide Partner die Augen zu und warten ab, was passiert. Entweder jemand übernimmt die Führung oder die beiden lassen einfach bewegungslos ihre Fingerspitzen gegeneinander stehen.

Dann wurde ausgewertet, wie die jeweile Situation empfunden wurde. Die meisten fanden es gut, zu führen, konnten aber auch problemlos die Verantwortung abgeben und sich führen lassen. Beim gleichberechtigten Teil wurde gleichmäßig die Führung verteilt. Nur bei meiner Partnerin nicht. Als ich sie führte, versuchte sie immer, ihren Weg zu gehen und zu „sagen“, wo es lang geht. Ich hab diverse Male dagegen gehalten, aber so richtig aufgeben wollte sie nicht. Beim gemeinsamen Führen hab ich sie dann machen lassen, weil ich nicht mit ihr „streiten“ wollte 🙂
Die Hebamme meinte daraufhin, dass sie wohl eher der Typ sei, der sehr klare und nachdrückliche Führung benötige und man sich während der Geburt darauf einstellen müsse.

Es folgte die berühmt-berüchtige Bauchmalaktion, bei uns zum Glück nur auf dem Papier. Wir sollten überlegen, was wir unserem Kind im ersten Jahr mit auf den Weg geben wollen und sollten dies künstlerisch-kreativ auf einem Stück Papier umsetzen. Wir könnten dazu eine Blume malen und in die Blütenblätter unsere Wünsche schreiben oder eine Hand zeichnen und die Finger beschriften oder aber was ganz anderes.

Ich wählte ein breites Band, welches sich über mein Blatt schlängelte und schrieb darauf Liebe, Hoffnung, Vertrauen, Lachen, Geborgenheit und Glück. Ich ließ einige Stellen frei für Dinge, die mir später noch einfallen würden. Jede erzählte kurz etwas zu ihren Wünschen, aber letztendlich waren sich alle im Grunde ähnlich. Warum sollten wir auch das (Mutter-)Rad neu erfinden?

Die obligatorische Entspannungsübung schloss sich an und ich hatte echt zu tun, dabei nicht einzuschlafen. Meine Nacht war mal wieder sehr unruhig und ich hatte nur 3 Stunden geschlafen und so eine säuselnde Stimme, untermalt von ruhiger Musik …

Ganz zum Abschluss sollten wir reihum ein Feedback zum Kurs geben und offenbaren, was uns unserer Meinung nach zu einer guten Mutter mache. Uff!
Feedback war ja nicht das Problem, aber dieses gute-Mutter-Ding schon. Ich hab doch sehr oft Zweifel, ob das, was ich mache, richtig ist und ich stelle mir immer wieder die Frage, ob ich denn einigermaßen eine  gute Mutter sei.

Spontan wollte ich antworten: ich bin eine gute Mutter, weil ich mein Kind nicht schlage. Doch ich habe gesagt: ich bin eine gute Mutter, weil ich so gar nicht wie meine Mutter bin. Ich denke, das sagt viel über meine Mutter und mich aus. Und ich bin stolz, dass ich es geschafft habe, meine Mutter ein wenig mit in meine Richtung, auf meinen Weg zu ziehen und dass sie sich darauf eingelassen hat.
Trotzdem beschäftigt mich diese Frage immer noch und vielleicht werde ich darauf in einem separaten Eintrag eingehen.

Da ich die ganze Stunde, wie sonst eigentlich auch, bei jeder Bewegung gestöhnt und geächzt habe, machte mir die Hebamme noch eine Überraschung. Ich durfte mich nach Kursende auf eine spezielle Liege legen, die eine Aussparung für den Bauch hat, genauso wie ein Loch für das Gesicht. Es war traumhaft. Besonders mein unterer Rücken freute sich und konnte seit Wochen mal wieder locker lassen. Sowas hätte ich gern für zuhause, auch wenn ich nicht weiß, wohin mit so einem Riesending 🙂

Und dann war der GVK endgültig vorbei. Wir trugen unsere Mailadressen noch auf einer Liste ein, wünschten uns gegenseitig alles Gute und zogen dann in eine unbekannte, doch sehr spannende, Zukunft davon.