Projektstart

Dem Beginn eines neuen Projekts, einer neuen Aufgabe wohnt immer der Reiz des Unbekannten und Unverbrauchten inne. Niemand kann vorhersagen, wohin die Reise gehen wird, welche Widrigkeiten einem unterwegs begegnen und auf welche Menschen und Geschichten man stoßen wird.

Und um das Thema Reise dreht sich auch mein neues Projekt. Angestachelt durch Libromanies Montagsfrage nach dem Traumjob im Büchergeschäft, dachte ich, wie schön es doch wäre, wenn mich jemand fürs Schreiben bezahlen würde. Nicht so journalismusmäßig, wo man über das schreiben muss, was der Auftraggeber verlangt, sondern individuell, worüber ich erzählen möchte.

Nun finde ich, meinem Narzissmus völlig konträr, mein Leben nicht so wahnsinnig spannend, als dass dafür jemand Geld ausgeben würde, um daran teilhaben zu wollen. Meinen Mann habe ich damals nur mit List und Tücke zur Ehe überreden können und er sucht bis heute einen Ausweg aus unserem Eheknebelvertrag. Alle anderen ertragen mich auf freiwilliger Basis.

Was aber immer geht, sind Kinder, Tiere oder Exotik. Am besten in Kombination. Und so arbeite ich derzeit an einem Projekt, welches Kinder und Exotik verbindet, und vielleicht ergibt sich auch die Gelegenheit, das eine oder andere Tier mit einzustreuen.

Das Blöde an solchen Projekten ist aber, dass man immer in Vorleistung gehen muss, um am Ende irgendeinen Gewinn zu machen. Und weil ich will, dass am Ende auch ein Gewinn heraus springt, sei er noch so klein, bin ich gerade ziemlich beschäftigt. Sollte sich im Ansatz ein Erfolg zeigen, werde ich davon berichten. Bei Misserfolg vermutlich auch, alleine leiden muss ja nicht sein. Was auch immer dabei heraus kommt, es wird eine spannende Erfahrung sein, die mich jetzt, nach 3 Tagen schon vieles gelernt hat.

Hach, bin ich aufgeregt 🙂