MONTAGSFRAGE // WELCHE ROMANVERFILMUNGEN HABEN DIR IN DER LETZTEN ZEIT BESONDERS GUT GEFALLEN?

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Ahhhh, da sind wir wieder bei meinem grundlegenden Problem: zu wenig Zeit für zu viele Interessen.

So schaffe ich es nur noch selten, überhaupt ein Buch fertig zu lesen und ins Kino schaffe ich es ebenso höchst selten, wobei der Kinogang durch zwei kleine Kinder zusätzlich erschwert wird. Das letzte Mal im Kino war ich, glaube ich, zu Catching Fire und habe davor noch ganz schnell das Buch zu Ende gelesen, denn anders herum, also erst Film anschauen und dann Buch lesen geht ja mal gar nicht. Die Verfilmung war ok, zumal das Buch eine Kinoadaption denkbar einfach macht. Genauso wie bei Schiffbruch mit Tiger, wobei ich sagen muss, dass ich von den großartigen Bildern, verstärkt durch 3D, sehr angetan war.

Das Buch aber, welches mir spontan bei der Frage in den Sinn kam, ist The Lovely Bones (In meinem Himmel) von Alice Sebold, verfilmt von Peter Jackson nach dem Drehbuch von Fran Walsh und Philippa Boyens, die auch schon für die Herr der Ringe Drehbücher verantwortlich waren und ihr Handwerk wirklich verstehen. Das Thema, die Ermordung eines Kindes, ist sicherlich kein einfaches und auch, wenn die Autorin einen sehr feinsinnigen Roman, mit genau dem richtigen Maß an Gefühl, geschaffen hat, muss dass auch erst mal in ein filmisches Werk transferiert werden.
Ich finde, dass es hier sehr gut gelungen ist.

Edit: Ich muss mich korrigieren, das letzte Mal im Kino war ich zum 50. Geburtstag von Doctor Who The Day Of The Doctor im letzten November.

MONTAGSFRAGE // GIBT ES EIN BUCH, DAS IHR UNTRENNBAR MIT EINER BESTIMMTEN PERSON VERBINDET?

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Erst dachte ich: uff, wasn das für ne Frage.

Doch dann fielen mir gleich mehrere Bücher ein, einige mit positiv belegten Erinnerungen, einige mit negativen.

„Das Bildnis des Dorian Gray“ von Oscar Wilde. Vor allen Dingen die Vorrede, weil sie so ganz wunderbar auf meinen Mann passt, einen Künstler und Freigeist, was das Zusammenleben mit ihm nicht immer einfach macht. Doch als wir noch ganz frisch verliebt waren, schenkte ich ihm dieses Buch, nicht nur, aber auch wegen der Einleitung.

„Der Goldene Kompass“ von Philip Pullman. Dieses Buch bekam ich von meinem Mann geschenkt und habe mich sofort in es verliebt. Er schrieb mir sogar eine Widmung hinein, ein Zitat aus

„Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel, welches dadurch ebenfalls untrennbar mit ihm verbunden ist. Außerdem habe ich dieses Buch im Weihnachtsurlaub in seiner WG gelesen, und diese Tage waren seltsam schwerelos.

„Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers. So schön dieses Buch auch ist, es ist leider mit einer Person verbunden, an die ich keinerlei gute Erinnerungen habe. Ich hoffe, dass ich diese Verbindung irgendwann so weit hinter mir lassen werde, dass ich das Buch unbeschwert genießen und meinen Kindern vorlesen kann.

Es gibt noch jede Menge andere Bücher, die ich mit einer bestimmten Person verbinde, sei es, weil ich von ihnen damit beschenkt wurde oder weil ich diese verschenkt habe, oder weil mich Beschreibungen, Orte, Wendungen an Menschen aus meinem Leben erinnern, doch sind dies zu viele, um sie hier alle aufzuführen.